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CatfiSh über den ESWC

Subheadline: Nachbericht zum Wochenende in Paris
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Vor kurzem nahm Vereinsmitglied Manuel 'CatfiSh' Waibel am ESWC in Paris teil, wo er in FIFA11 mit Spielern aus aller Welt um ein Preisgeld von 17.000 US-Dollar kämpfte. Aus diesem Anlass hat Manuel einige seiner Momente in Frankreich festgehalten und möchte diese nun mit euch teilen. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

Am Samstag Morgen begab ich mich auf den Weg zum ESWC nach Paris, der auf der diesjährigen Paris Games Week stattfand. Nach 6h Autofahrt und 35€ weniger in der Tasche (Maut) und mit dem Gedanken nicht viel trainiert zu haben kam ich in meinem Hotel an. Nach dem Check-In ging es dann für mich zum Turnierort. Nach einem 30 minütigen Fussweg durch Paris kam ich dann auch auf dem Expogelände an. Das verwunderliche war, dass es fast nirgends Schilder gab, die einen zur Messehalle 3 führten. Endlich am ESWC Schalter angekommen bekam ich dann auch meine Eintrittskarte und einen Players Guide. Nach kurzer Inspektion des Turnierbereichs wartete ich dann auf die anderen deutschen Verteter (Lukas, Sascha und Timo). Abends ging es dann über einen großen Umweg ins Hotel, damit auch Lukas endlich seinen Megakoffer ablegen konnte. Um unseren Hunger zu stillen wollten wir eigentlich erst in einen allerwelts Mc Donald’s, jedoch war uns dieser zu teuer (Hamburger 2€---ja ne is klar). Ein kleiner Supermarkt an einer Strassenecke ca. 15Minuten von unserem Hotel entfernt erlöste uns dann nach unseren Qualen.

Ausgeschlafen ging es dann morgens zur Gruppenphase und gegen 10 Uhr trudelten so langsam alle Spieler ein. Die Gruppenphase begann dann mit Lukas, der die Gruppe leider nur als Vierter abschliessen konnte, jedoch für sein erstes großes Fifa-Turnier einen sehr guten Eindruck hinterlassen hat. Als nächstes war meine Gruppe dran, die ich schliesslich auf dem zweiten Platz beenden und mich somit für das Achtelfinale qualifizieren konnte. Die anderen beiden Deutschen, Sascha und Timo waren danach dran. Timo erreichte das Achtelfinale im Gegensatz zu Sascha, der die Gruppe leider als Fünfter abschloss. Jetzt stand das Achtelfinale an, in dem es um 500$ ging, somit kein leichtes Unterfangen für unsere Nerven. Timo musste in der ersten Gruppe der Top16 ran und verlor leider seine Begegnung gegen den Spieler aus Malaysia. Somit war es an mir die deutsche Flagge weiter hochzuhalten. Dies gelang mir auch sehr gut, denn ich konnte mich gegen den Polen owcaaa17 durchsetzen und mir somit die 500$ sichern.

Den ersten Tag beschlossen wir dann wieder mit dem Einkauf bei unserem Supermarkt des Vertrauens. Nach einer kurzen nacht ging es dann für mich im Viertelfinale gegen den Spanier Ralfitita, gegen den ich leider in 2 Spielen mit 4:2 und 3:1 verloren habe. Nichts desto Trotz konnte ich wieder einmal meine Stärke auf Offline Turnieren unter Beweis stellen und als bester Deutscher Spieler aus dem Turnier hervorgehen. Nach dem Austausch meiner Bankdaten mit dem Turnierorganisator und dem Erhalt von einem neuen Headset von Plantronics, einem ESWC Mousepad von QPAD und einem Counter Strike Global Offensive Beta Key ging es dann für mich zurück ins Hotel. Nachdem ich mich von Lukas verabschiedet hatte machte ich mich auf in den Heimweg.

Nach diesen 2 Tagen kann ich wohl guten Gewissens sagen, dass ich in nächster Zeit keine Cola mehr trinken werde. Dafür würde ich dem ESWC Sponsor Coca Cola Zero von Herzen danken. Es war….zu viel!!!
Desweiteren möchte ich mich bei meiner Familie, meiner Freundin und dzs.TurtleBeach für die Unterstützung bedanken.

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Author: mech am 30.10.2011, 21:13 Uhr



Rückblick auf das CoD XP Event!

Subheadline: Wie es in L.A. ablief
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Anfang des Monats zog es unser Call od Duty Team ins sonnige Los Angeles, wo eines der größten eSport Events des Jahres stattgefunden hat. Auf der gamescom qualifiziert, flog dzs.TurtleBeach somit zusammen mit den Jungs von SK Gaming und eVo in die USA, wo die weltbesten Call of Duty Teams auf sie warteten. Unter anderem vertreten waren hier Teams aus Ligen wie der Major League Gaming, welche eine der renomiertesten eSport Institutionen weltweit darstellt. Zu diesem Anlass hat sich unser Spieler Kevin 'GiqoLoo' Winkler hingesetzt und ein paar Zeilen zum Geschehen verfasst. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

Wir trafen uns alle um acht Uhr morgens am Frankfurter Flughafen, um gemeinsam einzuchecken. Als dies getan war, hatten wir noch zwei Stunden bis zum Flug. Knapp zehn Stunden später waren wir auch schon in den Staaten, wo wir als Erstes unsere Hotelzimmer begutachteten und schließlich essen gingen. Anschließend ging es auch schon an den Santa Monica Pier und an den Strand, dann gingen wir in die nahegelegenen Shopping-Mall´s, um unser Taschengeld auszugeben.

Am zweiten Tag ging es mit der Limousine zum "Walk of Fame", wo wir den Tag verbrachten, um am Abend zum Team-Briefing zu kommen, an dem wir und die anderen Teams des Turniers über den Verlauf des CoD XP´s Events informiert wurden. Ebenfalls wurde dort der Turnierbaum erstellt; und wie es das Schicksal nicht anders wollte, wurden wir als Erstes gezogen.



Die zwei aufeinanderfolgenden Tage mussten wir sehr früh aufstehen, da alle Teams auf Anwesenheit kontrolliert wurden, und dann ging es auch schon los! Leider dauerte die Fahrt sehr lange, da die Straßen L.A.´s total voll waren. Dort angekommen waren wir erstaunt, was sich Activision für Mühe gegeben hatte. Nach langer Wartezeit begann das Spektakel und wir wurden alle sehr freundlich begrüßt. Nervös und aufgeregt mussten wir dann auch schon gegen das MLG-Team "NOX" spielen. Aus Gesprächen mit den anderen Teams erfuhren wir, dass "NOX" ein ziemlich harter Brocken sei und sehr oft auf MLG Events spielte, wodurch wir uns aber keineswegs einschüchtern ließen! Leider gingen wir als Verlierer aus der Partie heraus, gaben aber auch dummerweise die Führung bei "Team-Deathmatch" und "Kill Confirmed" ab. Den Restlichen Tag verbrachten wir damit, dass wir die anderen Stände besuchten und die älteren CoD´s spielten. Am nächsten Tag schauten wir den restlichen Spielen zu, unter denen auch einige Top Matches gezeigt wurden, wie z.B. SK gegen IcoNs oder apeX gegen Infused.
Nach dem Finale, das OpTic verdient hatte, stand noch ein großes Spektakel an, das Kanye West Konzert. Nach langem Warten wurde die Bühne aufgebaut und nach knapp anderthalb Stunden Warten war es soweit. Somit ging ein sehr spannender und aufregender Tag zu Ende. Erschöpft kamen wir zurück im Hotel an.



Es war Sonntag und das hieß Abreise. Als wir im Hotel auscheckten, fuhren wir zum Flughafen, wo wir wieder einchecken und lange auf den Flug warten mussten.
So endete ein kurzer aber auch ein sehr schöner Trip nach Los Angeles für unsere CoD Jungs!

Abschließend gibt es noch einige Bilder zum Event auf Facebook zu bestaunen!

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Author: mech am 14.09.2011, 22:12 Uhr



Teamvorstellung und Vorschau auf L.A.

Subheadline: Wie steht es um das neue Team?
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Vor knapp einer Woche fand mit der gamescom eines der größten Gaming Events weltweit statt. In diesem Zuge wurden außerdem zahlreiche eSport relevante Turniere ausgetragen, in dessen Teilnehmerfeldern natürlich auch die Spieler von dzs.TurtleBeach vertreten waren. Wie die meisten sicherlich mitbekommen haben, bot Activision die Chance, eines von drei Tickets nach Los Angeles zu gewinnen, wo es schließlich um eine Million US-Dollar geht. Verständlich, dass auch unser Call of Duty-Team diese Möglichkeit ergriff und am Turnier teilnahm.

Die Qualifikation ohne Probleme überstanden, ging es auch schon ans Eingemachte und die K.O.-Phase begann. Auch hier konnten sich die Schinken beweisen, und sicherten sich am Samstag schließlich ihr Ticket nach Los Angeles. Dort werden sie neben den beiden weiteren deutschen Teams SK-Gaming und Evo auf die besten Teams aus aller Welt treffen. Das gesamte Line-Up sieht wie folgt aus:

Daniel 'ShoX' Berger (Manager)
Kevin 'GiqoLoo' Winkler ( Team Captain)
Christian 'ChriZ' Zuber
Calvin 'RoyaL' Seidel
Jürgen 'PortmaN' Klotz
Paul 'NeeRo' Micknaß

In L.A. wird dzs.TurtleBeach von Jürgen 'PortmaN' Klotzenstein, Paul 'NeeRo' Micknaß, Kevin 'GiqoLoo' Winkler und Calvin 'RoyaL' Seidel vertreten. Neben einigen bereits bekannten Gesichtern, begrüßen wir mit PortmaN außerdem einen Neuzugang, welcher in der Szene nicht nur durch seine Einzelerfolge überzeugte.

Das Line-up präsentiert sich also stark und wir sind gespannt, was sich in den USA ergeben wird. Neben dem eigentlich Call of Duty Turnier mit einem Preisgeld von einer Million US-Dollar, wird es außerdem ein breites Rahmenprogramm geben. So erwartet die Teilnehmer unter anderem ein originalgetreues Nachbild der Map Scrapyard, wo alle Teams eingeladen sind, eine Runde Paintball zu spielen.

All diese Highlights versprechen ein atemberaubendes Event, über das wir euch natürlich auf dem Laufenden halten werden. Schlussendlich wünschen wir unseren Jungs, und natürlich auch den restlichen deutschen Teams viel Erfolg in Los Angeles! Abschließend gibt es noch ein paar Worte von Team Manager ShoX, sowie Team Captain GiqoLoo.

Daniel 'ShoX' Berger:
"Wie die meisten sicherlich wissen ist es ziemlich schwer in der CoD Community ein beständiges, starkes Team zu finden bzw. zusammenzustellen. Auch wir hatten damit in der Vergangenheit unsere Probleme, die wir denke ich jedoch mit diesem Team gelöst haben. Die Spieler untereinander haben zum Teil schon in früheren Teams zusammengespielt und man kennt sich untereinander gut. Die Konstelation ShoX - GiqoLoo - PortmaN - RoyaL gab es bereits bei getD sowie die Jungs auch bereits mit ShiiNe und ChriZ in anderen Teams zusammengespielt haben. Als wir uns dann auf der GC'11 zusammengefunden haben um unter der dzs Flagge bei den CoD Tournaments mitzuspielen, war uns allen klar, das wir egal wie alles ausgeht weiterhin als Team fungieren wollen. Als wir dann noch 2x den 1. Platz belegten und PortmaN offiziell zu uns wechselte war das Team nun vollständig und perfekt. Ich blicke sehr zuversichtlich in die Zukunft und freue mich auf kommende Events mit den Jungs und natürlich mit einer starken Lineup auf MW 3! Ich möchte mich auch nochmal beim Managment für das in den letzten Monaten mir gegenübergebrachte Vertrauen bedanken!"

Kevin 'GiqoLoo' Winkler:
"Nachdem wir beschlossen haben, zusammen unter der Flagge von dzs auf der GC'11 zu spielen und als Team zusammen zu arbeiten, war ich von Anfang an ziemlich zuversichtlich für die Zukunft, da wir alle schon in der Vergangenheit zusammen gespielt hatten und auch damals gut zusammen spielten, sodass wir einige Erfolge verbuchen konnten. Ich freue mich jetzt auf die CoD XP in Los Angeles , auf kommende Offline Events und natürlich auf MW 3 um als Team voll durchstarten zu können. Ebenfalls möchte ich mit bei den Leadern von dzs und den Sponsoren bedanken, ohne deren Engagement das alles nicht reibungslos funktioniert hätte."

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Author: mech am 29.08.2011, 21:06 Uhr



gamescom 2011 - Mittendrin statt nur dabei

Subheadline: dzs lädt zum Messestand in Halle 8 ein
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Köln, der 17.08.2011 - Die Domstadt wird wieder Bühne zu einem inzwischen Mega Event gewordener Messe! Wieder werden Hunderttausende die Hallen der Kölner Messe stürmen und wieder wird die gamescom Ihren Anspruch zu einer Leitmesse der Spielewelt behaupten.  Spiele Highlights, Trailer Demos und neue Konsolen locken die Massen über 4 Tage in die Messehallen der Kölner Messe. Unter diesen werden auch Zubehör- und Gaming-Equiment Hersteller vor Ort sein. Und genau mit einem dieser, genauer gesagt mit Turtle Beach, kooperiert unser Verein und präsentiert den dzs.TurtleBeach Stand in Halle 08.1. 

Der Verein - der Stand            

Ganz frei nach dem Motto "mittendrin statt nur dabei" werden Mitglieder unseres Vereins nicht nur den dzs.TurtleBeach Stand betreuen und rundum die Headsets aus der High-Quality Schmiede Turtle Beach präsentieren, sondern auch gegen Besucher antreten. Mit dem Rahmenprogramm PLAY AGAINST THE PROS! dürfen alle eSportsbegeisterte gegen renommierte Spieler aus unseren Reihen antreten und können Hochwertiges Turtle Beach Equimente gewinnen!

Zocken wie die Pro's

Wer doch lieber einen Ruhigeren schieben möchte und einen Augenblick von dem Getummel abschalten möchte, dem Stehen insgesamt 4 Spielstationen mit Playstations und Xbox360 Konsolen bereit - Natürlich mit der möglichkeit Headsets von Turtle Beach zu testen und den einmaligen Klang direkt beim Zocken zu geniessen.

Daheim geblieben?

Kein Problem! Vereinsmitglieder werden rund um die Uhr über unsere Page, Twitter und Facebook Informationen direkt aus der Halle liefern. Zeitnah wird unsere Galerien mit Bildmaterial gefüttert und Berichte täglich veröffentlicht.

 

Wir berichten über mehrere Plattformen Live aus dem Geschehen, Versprochen!

 

von neuen Meistern und alten Schinken...

Die PSL Masters finden auf der gamescom wieder Ihr Finale. Wie im letzten Jahr sind Mitglieder unseres Vereins vertreten und werden um die Playstation Liga Krone antreten.  Mit 3 Spielern, dem amtierenden 3-Länder Meister Manuel CatfiSh Waibel, Tobias  tObIaS Vx Verfoort und Stefan sTuFeat Eckert werden im FIFA Bereich, Silvio Game fan wird in Gran Turismo antreten. Für paar Monate fehlte ein Mitglied in unseren Reihen, doch findet Dennis Ze_konsu Mertens seinen Weg zurück in unser Lager und wird wie letztes Jahr im EA Sports Event Beat the Pro gegen Besucher antreten. Zum ersten mal wird Manuel CatfiSh Waibel bei diesem Event die Besucher auf der grossen Bühne herausfordern dürfen.

 

Dennis Mertens blieb letztes Jahr auf der Beat the Pros Bühne unbesiegt. Wird er dieses Jahr bezwungen?

 

Die guten alten WCG

Die World Cyber Games haben zwar nicht mehr den Status auf Konsolenbereich wie noch vor paar Jahren, dafür sind die WCG für eSportsbegeisterte PC'ler immer noch hoch im Kurs. Zum ersten Mal bei den deutschen National Finals auf dem PC, wird dieses Jahr Christian 'Siggo' Knoth den Verein in FIFA11 vertreten die auf der gamescom ausgetragen werden.

Die besten der besten?

Zumindest sucht Computer BILD nach diesem Motto Deutschlands bester Gamer und hatte mit der ESL diverse Qualifikationsturniere ausgerufen. In FIFA (PC) tritt unser Stürmer Kevin Torcida Herisch antreten und für Halo REACH tritt unser Spieler Michael cRank Lorenz an um um diesen Titel an sich zu reissen.

Wir werden von allen Stationen berichten und Infos rund um den Stand Live übermitteln und Freuen uns bereits auf das Event. Der gesamte Verein, Turtle Beach und VIDIS würden sich freuen auch Dich auf der gamescom2011zwischen den 17.08 - 21.08.2011 in der Halle 08.1 begrüssen zu dürfen!

 

gamescom - Celebrate the games!      

                                                                                      

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Author: SANGR3AL am 15.08.2011, 00:25 Uhr



Turtle Beach präsentiert die limitierte MW3 Kollektion

Subheadline: Geladene Sound Power für alle CoD Spieler
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Turtle Beach bringt Call of Duty®: Modern Warfare® 3 co-gebrandete Gaming-Headsets für Xbox 360, Playstation 3 und PC als Limited Edition heraus
VIDIS, exklusiver Distributor der Turtle Beach Headsets in vielen europäischen Ländern, bereitet sich auf den Release am 8. November 2011 vor.

 

Activision plant mit dem neusten Ableger der Call of Duty Reihe wieder alle Verkaufsrekorde zu brechen und die Spielewelt mit einem weiteren Megatitel zu bestücken. Der Hype rund um den Shooter Titel dürfte wohl niemanden entgehen und die eingefleischten CoD-Fans und Spieler verzichten ungern auf Gaming Headsets.

Grund genug das Turtle Beach in kooperation mit Activision speziell für das Spiel CoD Modern Warfare3 ein designtes Headset rausbringt. Aber damit nicht genug, es sind der üblichen Ansprüchen des Blockbasters angepasst. Alle vier Gaming Headsets sind an die Spielansprüche orientiert und speziell optimiert. Unser Partner, Die VIDIS GmbH, einer der führenden Hersteller von Videospielzubehör und Family Entertainment Produkten Europas, übernimmt dabei als Exklusiv-Partner von Turtle Beach den Vertrieb in vielen europäischen Ländern.

Das Flaggschiff der neuen Turtle Beach MW3 Kollektion ist das EAR FORCE DELTA. Das Supermodel aus dem Hause des Herstellers ist mit speziellen Voreinstellungen versehen, protzt mit programmierbaren und selbstverständlichem kabellosem Dulby 7.1 Surround Sound. Jahrelange Erfahrungen steckt in jeder Naht und Turtle Beach verspricht seinen Käufer unvergleichliche Klang und Sounderlebnisse. Auf diese exklusive Gaming Equiment Waffe dürfen sich allerdings nur Xbox360 und Playstation3 Zocker freuen. Mit 299,95 € passt das "Preis-Leistungsverhältnis" sogar noch gut in den Rahmen.

Das DELTA Modell kommt vollgeladen mit reiner Turtle Beach Qualität

 

Die Kollektion wird mit weiteren Highlights für unterschiedliche Bedürfnisse ergänzt. So können PC Spieler auf das EAR FORCE CHARLIE zurückgreifen das für Multi Speaker optimiert wurde. Das Kabelgebundene Headset erfüllt zudem alles um als LAN und Wettbewerbsequiment durchzugehen. Für 139,95 € sicherlich eine überlegenswerte Investition.

Auf den Namen EAR FORCE BRAVO hört das dritte Headset der Turtle Beach MW3 Reihe und bietet ähnlichen Maßgeschneiderten Sound wie der Grosse Bruder, das EAR FORCE DELTA. Ebenfalls programmierbar und schnurlos kann es an den Konsolen Xbox360 und Playstation3 angeschlossen werden sowie an den PC. BRAVO bietet den 5.1 Surround Sound und wurde von Turtle Beach mit 179,95 € angekündigt.

Turtle Beach in feinster MW3 Form: die EAR FORCE CHARLIE, BRAVO und FOXTROT

 

Wer jedoch nicht ganz soviel ausgeben möchte und trotzdem auf den einmaligen Turtle Beach genuss kommen möchte für den bietet die MW3 Reihe ein ebenfalls im Klangbereich für das Spiel optimiertes Gaming Headset. Plattformübergreifend kommt das EAR FORCE FOXTROT mit   119,95 € für das Low Budget gerade richtig und verzichtet ebenfalls nicht auf die altbewährte Turtle Beach Qualitäten.

„Call of Duty ist nach wie vor ein Garant für Action. Mittlerweile kann man Call of Duty aber auch als kulturelles Phänomen und als Messlatte betrachten“, gibt Michael Arzt, Vice President der Abteilung Marketing and Business Development bei Turtle Beach zu Protokoll und fährt fort:  Turtle Beach ist schon länger Marktführer und Innovator in der Gaming-Audio Sparte. Wir freuen uns sehr, eine Produktreihe von speziell für Modern Warfare 3 entwickelten Headsets vorzustellen, deren Funktionen weit über das hinausgehen, was Gamer von lizensierten Headsets erwarten.“

Die Turtle Beach MW3 Reihe dürfte somit alle Ansprüche erfüllen für das reine CoD Zocker Herz. Wer sich selbst überzeugen möchte oder nur generell über die Headsets von Turtle Beach informieren möchte, besucht uns am besten auf der diesjährigen gamescom in Köln vom 18. bis 21. August an unserem Stand B031 in Halle 8.1, wo man untere anderem Beratung rund über das High Gaming Equiment von dzs.TurtleBeach Mitgliedern erhalten kann.
Turtle Beach wird das vollständige Sortiment der Call of Duty: Modern Warfare® 3 Gaming-Headsets im Oktober 2011 an die Händler ausliefern.

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Author: SANGR3AL am 30.07.2011, 14:35 Uhr



Test zum Turtle Beach Ear Force DX11

Subheadline: Was taugt der Alleskönner wirklich?
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Das Turtle Beach Ear Force DX11 ist bereits seit einigen Monaten auf dem Markt und zierst das Wohnzimmer zahlreicher Spieler. Doch was taugt das Headset wirklich, und was bekommt man für sein Geld? Diese und viele weitere Fragen werden wir für euch in unserem Testbericht beantworten.

Mit dem Erscheinen des Ear Force DX11, hat Turtle Beach zwei der bis dato erfolgreichsten Produkte kombiniert und bietet dem Spieler somit alles was er brauch. Die Rede ist hierbei vom Ear Force X11, sowie dem Ear Force DSS. Dank letzterem ergibt sich dem Nutzer ein Erlebnis in 7.1, wodurch sich ein einwandfreies Spielerlebnis ergibt. Dank diesen Eigenschaften ist es möglich Kontrahenten wie etwa bei Call of Duty, bereits aus weiterer Entfernung zu orten, was bei den meisten Headsets nicht der Fall ist.

Was das Ear Force DX11 ebenfalls auszeichnet, ist der enorme Tragekomfort. Dank der gelungenen Verarbeitung, kann man das Headset auch über mehrere Stunden lang ohne Schmerzen tragen. Durch die geschlossene Bauweise ist es außerdem möglich, komplett ins Match einzutauchen, ohne dass einen Außengeräusche stören.

Mit absoluter Sicherheit kann man sagen, dass das Turtle Beach Ear Force DX11 ein absoluter Allrounder ist. Zum fairen Preis bekommt man ein atemberaubendes  7.1 Surround Headset, welches in jedem Match optimale Bedingungen bietet. Somit war es ein sinnvoller Schritt seitens Turtle Beach, die beiden Produkte zu einem Kraftpaket zu verbinden, und dieses gute Preis-/Leistungsverhältnis auf den Markt zu bringen.

Auch unsere Halo Spieler haben sich mittlerweile ein ausführliches Bild von dem Headset gemacht und fällten folgendes Urteil:

Marco 'TuLaShock' Guzy:
"Nach ein paar Tagen testen hat das TurtleBeach DX 11 einen guten Eindruck hinterlassen. Gleich nach dem Auspacken machte sich das lange Kabel bemerkbar, es kam mir sehr lang vor, zum Glück gab es ein Band, dass das Kabel zusammenhielt. Die Verabeitung des X11 war gut, große und gemütliche Ohrmuscheln, ein sehr flexibeles und gutes Mic, was ich vorher in keinem anderen Headset gefühlt hab. Aus jeder Position konnte man mich hören, egal ob es 180° nach links oder 90° nach oben verbogen war. Nach dem ersten anschließen kam auch der erste Schock, ich höre meine Stimme selbst im Headset, eigentlich ein No-Go. Mir kamen Gedanken auf, wie z.B Höre ich überhaupt noch Callouts von meinen Teammates wenn mir meine Stimme ins Ohr schallt? Schon nach 1 Stunde hatte man sich dran gewöhnt und es war wie vorher.

Nun zum wichtigsten Punkt des Headset die Soundqualität. Mit dem DSS hat man die Möglichkeit virtuellen 5.1 Dolbysorrund zu bekommen und den Gegner/Granaten/Umgebung aus 5 verschiedenen Positionen zu orten. In Spielen wie z.B Call of Duty wird das sicherlich ein Vorteil bringen, aber aus meiner Erfahrung mit Steroheadsets reicht für Halo ein klarer Sterosound um das beste aus seinem Spiel herrauszuholen. Diese Bedingung erfüllte das DX11 auch, der Sound war klar, nicht zu tief, dafür gute höhen um die Schüsse der Gegner besser zu Orten.Iin Situationen mit viel Lärm musste man schon genau Hinhören, ob einer von der Seite durch den Lift hochspringt oder von hinten jemanden angesprintet kommt.

Kurz gesagt, das TurtleBeach DX11 ist ein gutes Headset, was in Puncto Verarbeitung und Microfon ganz oben mitspielt, wie z.B Sennheiser oder Astro, jedoch in Soundqulität kleine Punktabzüge bekommt.
"

Michael 'cRank' Lorenz:
"Am Anfang war ich sehr disorientiert, da ich vorher mit dem EF X1 nur Stereo Sound gewöhnt war. Doch nach 1-2 Tagen fiel mir es bedeutend leichter die Töne ihrer Richtung zuzordnen. Mittlerweile will ich nichts anderes mehr hören außer diesen klaren DD-Sound, den das DX 11 vermittelt.

Der Komfort des Headsets ist 1a, kein Drücken oder Quetschen - Ohrmuscheln liegen perfekt.
Ganz besonders ist mir die extreme Tonaufnahme des Mikros aufgefallen, auch wenn ich das Mikro bis hinter den Kopf gebogen hatte konnte es bei normaler Sprechstimme alles aufnehmen und in einem noch verständlichen Sound vermitteln. Schlussendlich gefiel mir auch die Kabellänge sehr, welche genügend Spielraum ließ.
"

Fazit:
Alles in allem bietet das Turtle Beach Ear Force DX11 wohl das so ziemlich beste Preis-/Leistungsverhältnis. Zu einem super Preis bekommt man ein 7.1 fähiges Headset, welches weiter einen gelungenen Tragekomfort und eine saubere Verarbeitung liefert. Wir können das DX11 somit jeden ans Herz legen, welcher auf der Suche nach einem preiswerten Headset ist, das einem dennoch alles bieten kann. Dass man auch auf Lan Events 100% geben kann, gewährleistet das Headset durch die geschlossene Bauweise, welche sämtliche Außengeräusche abweist.

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Author: mech am 26.07.2011, 18:44 Uhr



Zusammenfassung des FIFA Interactive World Cups

Subheadline: Manuel über seinen Trip nach Los Angeles
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Ich machte mich am Morgen des 5.6.11 auf den Weg zum FIWC Grand Final nach Los Angeles.
Mein Startflughafen war Zürich, von dem es über Philadelphia nach Los Angeles ging. Wir versuchten die Zeit mit Schlafen, Musik hören und Filme schauen zu überbrücken. Immerhin dauerte der komplette Flug inklusive Zwischenstopp ca. 17 Stunden. Dort angekommen ging es dann in unser Hotel, das Sofitel Los Angeles, in dem wir die nächsten 6 Nächte schlafen würden. Am darauffolgenden Tag wurde erst mal die Stadt unsicher gemacht, jedoch war es unmöglich die komplette Stadt zu erkunden, sodass wir uns auf ein paar Einkaufsstraßen konzentrierten. Bevor wir dann am Tag vor dem Grand Final die Organisatoren aus Deutschland und der Schweiz kennenlernten gingen wir in das gegenüberliegende Einkaufszentrum und wurden überschüttet mit Sonderangeboten in Läden und Boutiquen. Am Abend wurden wir von den KIA-Shuttle-Bussen zu einer Villa auf den Hügeln Hollywoods gefahren, in der wir komplett umsorgt wurden und wo dann gegen 9 Uhr Ortszeit die Gruppen ausgelost wurden.
Hier die jeweiligen Gruppen:

Gruppe A
Nenad Stojkovic
Adrian Esteban
Dennis Correia
Michael Ribeiro
Andre Sousa
Tyrone Allen

Gruppe B
Adam Winster
Javier Munoz
Andre Buffo
Ty Walton
Julien Testevuide
Ahmed Dergham

Gruppe C
Robert Brewster
Sergei  Polichnoi
Rafael Sanchez
Patryk Urbanek
Wbeimar Forero
Francisco Cruz

Gruppe D
Manuel Waibel
Mark Azzi
Alfonso Ramos
Adel Daher
Ruben Zerecero
Felipe Moura

Mittwoch Morgen ging es dann wieder per Shuttle zur Villa, in der dann die ersten 3 Gruppenspiele ausgespielt wurden. Für mich lief es dort weniger gut, sodass ich mit 2 Niederlagen (Adel Daher, Mark Azzi) und einem Unentschieden (Ruben Zerecero) in das Turnier startete. Danach ging es weiter in die Universal Studios, in denen wir einige Attraktionen angeschauten und danach zum Mittagessen in eine Art Ranch gingen. Die letzten beiden Gruppenspiele wurden in dem AT&T-Tower in Downtown Los Angeles im 32.Stock ausgespielt. Diese beiden Spiele konnte ich dann für mich entscheiden, schied aber unglücklich auf dem 3.Gruppenplatz mit 7 Punkten in der Gruppenphase aus. Somit war ich soviel ich mitbekommen habe mit dem Dänen der Einzige, der mit 7 Pkt ausschied und ich somit wohl unter den Top 10 stehe.crazy Die Viertelfinals wurden wie die letzten Gruppenspiele im AT&T-Center ausgespielt.

Die Viertelfinalbegegnungen sahen wie folgt aus:

Mark Azzi vs. Wbeimar Forero
Adam Winster vs. Nenad Stojkovic
Francisco Cruz vs. Ruben Zerecero
Javier Munoz vs. Tyrone Allen

Für die vier Halbfinalisten ging es nach den Viertelfinals per Helikopter zur Stadtbesichtigung über Los Angeles. Die anderen Grand Final Teilnehmer fuhren per FIWC Bus zurück ins Sofitel, von wo es dann per Shuttle wieder zum Barbecue in die Villa ging. Dort wartete dann zusätzlich noch ein Unterhaltungsprogramm mit bekannten Zauberern . Gegen 11 Uhr Ortszeit ging es dann wieder zurück ins Hotel. Am darauffolgenden Tag ging es morgens gegen 8 Uhr per Bus auf eine Yacht, auf der wir das neue FIFA 12 antesten durften. Bevor wir dann wieder im Hafen anlegten, erwartete uns ein großes Mittagessen. Danach ging es Richtung Downtown zum Convention Center, wo die E3 stattfand. Nachdem wir kurz die neuen Features von FIFA 12 konkret erklärt bekamen ging es für mich zum dem TURTLE BEACH Stand inmitten der großen Halle. Dort konnte ich dann interessierten Leuten und Mitarbeitern unseren Clan etwas näher bringen. Nach dem kurzen Aufenthalt auf der Messe ging es dann wieder per Bus in das Majar Theatre, wo dann die letzten Finalespiele ausgespielt wurden.
Die Halbfinalbegegnungen sahen wie folgt aus:

Francisco Cruz vs. Mark Azzi
Javier Munoz vs. Adam Winster

Das kleine Finale gewann dann Mark Azzi gegen Adam Winster.
Danach wurde das große Finale zwischen Francisco Cruz und Javier Munoz ausgetragen. Dieses konnte dann Francisco Cruz für sich entscheiden und machte somit Portugal zum Weltmeister und heimste zusätzlich noch 20,000$ und einen Besuch der FIFA Ballon d’Or Gala. Nach unzähligen Interviews ging es dann via Bus zurück ins Hotel, wo wir uns für die Aftershow in dem Club von Justin Timberlake am Broadway fertig machen sollten.
Am nächsten Tag gingen dann meine Freundin und ich an den Pazifik um den schönen Strand am Venice Beach zu begutachten. Am Tag darauf ging es dann morgens 5 Uhr Ortszeit per Taxi zum Flughafen, wo wir dann auf unseren Rückflug warteten.

Dies war nun mein Bericht des FIWC Grand Finals. Ich hoffe Ihr konntet dadurch einen kleinen Einblick in Das bekommen, was euch erwartet, wenn Ihr euch für die Weltmeisterschaft qualifiziert.
Schluss möchte ich noch der FIFA, Sony, meinem Clan, dem Deutschen Zocker Schinken e.V., kurz dzs.TurtleBeach, meiner Freundin und Mark Azzi und seinem Vater bedanken, in dem ich einen sehr guten Freund kennenlernen konnte. Ich hoffe wir werden uns bald wieder sehen.

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Author: mech am 18.06.2011, 19:35 Uhr



CatfiSh vor seinem größten Event!

Subheadline: Alles über den FIFA Interactive World Cup
Interview

Diese Woche steht mit der E3 die größte Spielemesse der Welt an, auf der unter anderem das Grand Final des FIFA Interactive World Cups ausgetragen wird. Wie bereits im Vorfeld bekannt, wird dzs.TurtleBeach Spieler Manuel 'CatfiSh' Waibel Deutschland gegen die restlichen Nationen vertreten, und sein Bestes geben. Aus diesem Grund haben wir ihn uns noch einmal zur Brust genommen, um vor dem großen Event die Antworten auf ein paar letzte Fragen zu bekommen. Viel Spaß beim Lesen!

Nächste Woche steht also das Grand Final in Los Angeles an. Wie viel Zeit hast du in den letzten Tagen und Wochen in das Spiel investiert, um Top vorbereitet nach LA zu fliegen?

Manuel 'CatfiSh' Waibel: Ich habe mich nicht speziell auf das Turnier vorbereitet. Manchmal habe ich mehrere Tage nicht gespielt, manchmal aber auch so 2-3 Stunden am Tag. Je nachdem wie es das Privatleben zugelassen hat. Ich denke jedoch, dass ich trotzdem in guter Form für das Grand Final sein werde und werde dort entspannt antreten.

Welche Erwartungen hast du vom FIWC Grand Final? Steckst du dir ein persönliches Ziel, welches du erreichen möchtest oder gehst du gar ganz ohne Erwartungen in das Turnier?

Manuel 'CatfiSh' Waibel: Ich gehe wie zu jedem Turnier ohne Erwartungen hin. Ich weiß zwar, dass ich FIFA spielen kann, aber im Spiel kann alles passieren. Ich denke, dass andere Leute mich da besser einschätzen können. Und bisher hat es ja ganz gut geklappt, ohne Erwartungen in ein großes Turnier zu gehen.

Wie sieht es mit deinen Kontrahenten aus? Hattest du schon die Möglichkeit gegen einige der  Finalteilnehmer zu spielen?

Manuel 'CatfiSh' Waibel: Ich habe bis jetzt nur gegen den Teilnehmer aus der Schweiz, Andre Sousa, gespielt.  Wen ich von meinen Kontrahenten als Favoriten einschätze ist schwer zu sagen, da es einfach zu viele gute Spieler auf fast gleichem Niveau gibt. Allerdings misst man sich natürlich mit dem  Vorjahressieger Nenad Stojkovic, den es in LA zu schlagen gilt.

Nach deinem PSL Masters Sieg und deinem Erfolg beim FIWC Drei-Länder- Finale hast du die zwei größten Offline Events auf der PS3 innerhalb Deutschlands schon für dich entscheiden können. Mit einem Sieg in Los Angeles könntest du dich als besten FIFA11 Spieler der Welt bezeichnen. Hast du jemals damit gerechnet, dass du mit einem Spiel wie FIFA so viel erreichen würdest?

Manuel 'CatfiSh' Waibel: Ich habe nie damit gerechnet, dass ich so weit  komme. Aber dass ich nun da stehe, wo ich im Moment bin, habe ich vor allem ein paar Personen zu verdanken und natürlich meinem Clan. Mich freut es natürlich sehr, dass mir der eSport so viel ermöglicht und ich durch ein PlayStation-Spiel eine Reise nach Los Angeles antreten darf. Das ist auf keinen Fall etwas alltägliches, sondern für mich etwas ganz Besonderes.

Was uns natürlich alle interessiert: Wie sieht der Turnierverlauf des Grand Finals aus? Weißt du schon genaueres über den Ablauf und die Spieleranzahl pro Gruppe?

Manuel 'CatfiSh' Waibel: Es sieht wohl wie folgt aus: Es wird vier 6er Gruppen geben, in denen jeweils die ersten Beiden weiterkommen ins Viertelfinale. Ab da wird  im KO-System weitergespielt und zwar im Modus Best of One. Das heißt, man hat in der Gruppenphase auf jeden Fall die Chance, auch nach einer Niederlage noch das Viertelfinale zu erreichen.

Zu guter Letzt wünscht dir der gesamte Verein viel Glück in Los Angeles und wir sind uns sicher, dass ganz Deutschland auch hinter dir stehen wird. Genieß die Zeit in Los Angeles!

Manuel 'CatfiSh' Waibel: Erstmal möchte ich mich für das Interview bedanken und hoffe, dass ich unseren Clan und Deutschland so gut wie möglich vertreten kann. Zuletzt möchte ich mich noch bei meinen Clankollegen  bedanken, die mir dabei geholfen haben, dies alles zu erreichen.

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Author: mech am 07.06.2011, 14:42 Uhr



Bericht vom FIWC Drei Länder Finale

Subheadline: Alles über CatfiSh Weg zum Triumph
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Vor kurzem gewann Manuel 'CatfiSh' Waibel das Drei Länder Finale des FIFA Interactive World Cups. Als Sieger warteten auf ihn neben einem Media Markt Gutschein im Wert von 3.500 Euro außerdem das heißbgehrte Ticket nach Los Angeles und die damit verbundene Teilnahme am Grand Final. In diesem Zusammehang wollen wir euch dafür noch mal einen letzten Überblick zu dem Event verschaffen.

Im sonigen Los Angeles residiert CatfiSh dann mitsamt den anderen Teilnehmern aus den verschiedensten Ecken der Welt in einer luxoriösen Wohngemeinschaft. Hier werden sie von Electronic Arts ausführlich auf das anstehende Turnier vorbereitet und haben nebenbei auch noch Zeit, sich die Stadt der Engel in Ruhe anzuschauen. Zu gegebenem Zeitpunkt werden wir euch natürlich so gut es geht, mit allen wichtigen Informationen, wie aktuellen Ergebnissen und dem Stand der Teilnehmer, zum Grand Final des FIFA Interactive World Cups versorgen. Abschließend liefern wir euch in diesem Artikel noch das Video der Siegerehrung, sowie eine letzte Bilanz des Events von CatfiSh verfasst, in der er noch einmal ausführlich auf das Drei Länder Finale eingeht. Wir wünschen viel Spaß beim Anschauen und Lesen!

 

Manuel 'CatfiSh' Waibel zum Event:
"Das Turnier begann so, wie man es eigentlich nicht starten darf, nämlich mit einer Niederlage. Danach lief es in der Gruppenphase einwandfrei, sodass ich mit 9 Punkten aus 4 Spielen als Gruppenerster in die KO-Phase einzog. Im Achtelfinale traf ich dann auf Filip „Moissan“ Liesener, den ich aus zahlreichen Online Spielen schon kannte. Ich wusste, dass es extrem schwierig gegen ihn wird, trotzdem konnte ich mich mit 2:0 durchsetzen und stand somit unter den 8 Besten.  Das Viertelfinale war eigentlich schon so gut wie gelaufen, da ich bis zur 90. Minute mit 1:2 zurücklag, jedoch konnte ich durch einen schön herausgespielten Treffer in die Verlängerung retten, die ich dann mit 5:3 beenden konnte.  Im Halbfinale musste ich dann gegen einen Österreicher spielen, den ich mit 2:1 besiegen konnte. Das Finale war wieder einmal von meiner Nervosität geprägt, sodass ich zur Halbzeit mit 0:2 hinten lag und die Torschussbilanz 0:10 gegen mich betrug. In der zweiten Hälfte kam ich durch ein Eckballtor wieder ins Spiel und konnte kurz darauf durch einen Kopfball auf 2:2 ausgleichen. Das entscheidende Tor zum 3:2  schoss ich dann in der 88. Minute und letztendlich konnte ich mich dann durchsetzen und mich für das Grand Final qualifizieren. Das Schöne an dem Turnier war, dass man endlich mal wieder die ganzen Kollegen sehen konnte und auch neue Kontakte knüpfen konnte. Die Organisation war super, bis auf den Punkt, dass ich in der Gruppenphase und im Achtelfinale in einer Art Sauna spielen musste, wodurch es mir nicht wirklich einfacher gemacht wurde. Aber alles in Allem kann man nur ein großes Lob an die Organisation des Veranstalters richten.
Über meine Platzierung in L.A. denke ich wenig nach, da ich einfach entspannt dorthin fliegen und neben den 3 Tagen während der WM auch ein paar ruhige Tage mit meiner Freundin in Los Angeles verbringen werde, es gibt ja schließlich auch noch anderes außer dem e-Sport. Viele meiner Kollegen werden mich wohl wieder als Favoriten einstufen, man wird sehen wohin es mich dieses Mal führt. Beim FIWC in Berlin hat es ja schon viel gebracht… :-)

Zu guter Letzt möchte ich mich noch bei meinem Clan, dem Deutschen Zocker Schinken e.V., kurz „dzs.Turtle Beach“ bedanken, der mich in meiner kurzen „Karriere“ schon sehr unterstützt hat. Als weitere Personen möchte ich mich beimeinen Kollegen Chris, Mario, Kevin, Thorben, Tobias, Steven, Erdem und vielen Anderen danken für die tolle Zeit, die hinter uns liegt. Es wird hoffentlich genauso erfolgreich und lustig weitergehen wie bisher. Zum Schluss will ich ganz besonders noch meiner Familie und meiner Freundin, die mich begleiten wird, für die tolle Unterstützung danken, die mir entgegengebracht wurde und natürlich den Veranstaltern dieses Events, die so etwas überhaupt ermöglicht haben.
"

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Author: mech am 23.05.2011, 22:57 Uhr



Unter vier Augen mit Pr0GamEr!

Subheadline: Eine Legende im Interview
Interview

Anlässlich der vielen Veränderungen rund um den Verein in den letzten Wochen, haben wir uns etwas ganz besonderes ausgedacht. So wollten wir uns jemanden zur Brust nehmen, welcher viel im eSport erreicht hat, und somit jahrelang eine tragende Rolle bei dzs spielte. Die Rede ist hierbei von David 'Pr0GamEr' Pröhl! Vielen dürfte er noch durch seine Erfolge in den Halo-Spielen bekannt sein, wo er unter anderem als dritter die Rumble Pit Weltmeisterschaft abschloss. Somit präsentieren wir euch nun das Kurzinterview mit David und wünschen viel Spaß!

dzs: Hallo David! Du hast dich ja nun bereits schon vor einigen Jahren aus dem eSport zurückgezogen. Zieht es dich denn noch ab und zu aus Spaß vor die Konsole?

David 'Pr0GamEr' Pröhl: Hey, ja ist schon etwas her wo ich das letzte mal intensiv an der Xbox saß, diese geht auch leider nicht mehr so wirklich da meine schon seit gut 1,5 Jahren nen RoD hat:D. :D Wenn dann zocke ich gelegntlich nochmal mit Freunden spiele wie Start the Party oder den anderen PS3 oder Wii Krams.

dzs: Während deiner aktiven Zeit stieg das Unternehmen beyerdynamic anfangs als Team Sponsor für das damalige Halo Team, und später als Head Sponsor für den Verein ein. Nun, nach knapp 4 Jahren Zusammenarbeit trennt man sich von der Traditionsfirma und geht erneut eine Kooperation mit dem Unternehmen Vidis ein. Wie denkst du darüber?

David 'Pr0GamEr' Pröhl: beyerdynamic war schon ein super Sponsor der uns einiges ermöglicht hat und ich denke die 4 Jahre zusammenarbeit waren für beide Seiten positiv.
Das man jetzt wieder von Vidis gesponsort wird ist mit Sicherheit kein Nachteil, da diese doch einen immer größeren Status bekommen.
Ich denke das man an alte erfolgreiche Arbeit anschließen kann und somit der Verein dzs auch noch wachsen wird.

dzs: Wie denkst du allgemein über die Situation des Vereins? Bist du zufrieden mit der Entwicklung über die letzten Jahre hinweg?

David 'Pr0GamEr' Pröhl: dzs hat es meiner Meinung nach als einziger Clan geschafft sich in der deutschen Szene zu etablieren ohne von einen großen PC Clan oder sonstiges übernommen zu werden, daran sieht man wie viel Herzblut einige Leute da rein stecken.
Andere wechseln sofort zu einen PC Clan wenn dieser die Hand ausstreckt, was ich schade finde da man doch wirklich viel Zeit investiert hat das der Name des Clans groß wird.
Ich war gerade am überlegen wie lange ich schon im Clan bin und das sind ja jetzt gut 6 Jahre von daher denke ich dass es dzs noch eine weile geben wird. :) :)

dzs: Wie sieht es ansonsten aus, hast du Halo: Reach mal angespielt? Und kommt es vielleicht auch mal vor, dass du an alte Zeiten denkst?

David 'Pr0GamEr' Pröhl: Reach habe ich noch nicht angespielt und nichtmal ein Video habe ich davon gesehen, mit defekter Xbox geht das ja auch schlecht. :D :D
Ich muss mal schauen ob ich das irgendwann nochmal hinbekomme.
An alte Zeiten denkt man mit Sicherheit immer, wir hatten damals schon viel Spaß. Angefangen mit der damaligen Rumpel Pit Meisterschaft die ganzen Lans und natürlich die Gamesconvention. :) :)

dzs: David, du hast zu deiner Zeit beeindruckend demonstriert, was man alles erreichen kann. Willst du zum Schluss vielleicht noch den jüngeren Spielern etwas mit auf den Weg geben?

David 'Pr0GamEr' Pröhl: So viel habe ich ja auch nicht erreicht hätte ja noch mehr sein können. :) :)
Ja was will man den jüngeren auf den Weg geben? Was am meisten in Erfolgen steckt ist halt Arbeit von daher muss man viel trainieren, versuchen sich weiterzuentwickeln und alle möglichen Tuniere und Lans mitnehmen. Natürlich gehört auch eine menge Ehrgeiz dazu, dann ist schonmal eine gute Basis geschaffen.

Ich grüße dann noch den ganzen Clan und alle die mich von früher kennen. :)

dzs: Danke für das Interview!

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Author: mech am 10.05.2011, 16:37 Uhr



dzs ist erneut Meister!

Subheadline: CatfiSh berichtet von seinem Sieg der PSL Masters
Artikel

Nun ist es offiziell. Manuel 'CatfiSh' Waibel konnte auf den PSL Masters 17 den ersten Platz im FIFA Tunier erreichen. 10 Teilnehmer waren da um sich die Krone aufzusetzen. Mit Spielern von KILLERFISH eSport und Balls of Independence waren mehrere Top Teams vertreten, die sich über die PSL FIFA 1on1 Ladder qualifizieren mussten. In 2 Gruppen à 5 Personen mussten unsere Kicker gegen die anderen antreten. Kevin 'Torcaida' Herisch, Christian 'Siggo' Knoth und Manuel 'CatfiSh' Waibel sind für dzs an den Start gegangen. Siggo und CatfiSh konnten die Gruppenphase dann auch überstehen und somit ins Viertelfinale einziehen. Leider ist Kevin schon in der Gruppenphase ausgeschieden. Auch im Viertelfinale musste sich leider wieder ein dzs Kicker aus dem Tunier verabschieden, dort traf es Siggo, welcher gegen Ballkontakt den kürzeren zog. Nichts desto trotz war es bis dahin schon eine gute Leistung. Im Halbfinale traf dann Manuel auf Ballkontakt, doch er zeigte nach einer 2:1 Niederlage im ersten Spiel Kampwillen und gewann das zweite Spiel mit 4:2 und zog somit ins Finale ein wo er dann auf Dreast traf, welcher im Halbfinalspiel KF Edasato besiegte. Das Finale war sehr spannend und versprach einiges an Unterhaltung. Auch wenn das erste Spiel 4:1 für Manuel ausging, und er somit bereits ein gutes Polzter aufgebaut hatte, verlief es im zweiten Spiel anders als geplant. Mit einem 4:2 verlor Manuel das zweite Spiel, konnte aber durch die bessere Tordifferenz als Sieger des Tuniers hervorgehen. Wir gratulieren CatfiSh und allen anderen zu den Platzierungen!

Schlussendlich präsentieren wir euch den Bericht, von Manuel 'CatfiSh' Waibel verfasst, um euch einen direkten Einblick in die Meisterschaft zu geben. Viel Spaß beim Lesen!

Samstag, 09.04.2011

Nach der gut 2-stündigen Fahrt nach Sinsheim kam ich gegen 9 Uhr dort an und wartete nun gespannt darauf, was mich dort erwarten würde. Gegen 9:30 Uhr wurden die Türen der Halle 22 geöffnet und es eröffnete sich ein Raum voller Flachbildschirme, Konsolen und herumlaufenden PSL-Mitarbeitern, von denen manche selbst nicht wussten, was sie nun als Nächstes machen sollten. Kurz danach trafen auch die anderen Fifa Spieler an, darunter namen wie Siggo, Ballverlust, Ballkontakt oder Edasato, die alle heiß darauf waren, sich den Titel des 17. Masters-Turniers zu sichern. Gegen 11 Uhr war es dann amtlich, dass nur 10 der 16 angemeldeten Spieler zum Turnier erschienen sind, was jedoch das Niveau nicht wirklich schmälerte. Aufgrund dessen wurden die Gruppen dann kurzerhand von vier 4er Gruppen auf zwei 5er Gruppen umgestellt, sodass die ersten 4 jeder Gruppe dann weiter ins Viertelfinale kamen.

Die beiden Gruppen sahen wie folgt aus:

Gruppe 1: / Gruppe 2:

Siggo/ CatfiSh
Ballkontrolle/ Ballverlust
PeeTheKid / Ballkontakt
BlackoutzZ / Phillies
Dreast / Edasato



Die Vorrunde in Gruppe 1 lief wie auch in der 2. Gruppe reibunglos, sodass am Ende 4 Spieler jeder Gruppe weiterkamen.
Folgende Spieler qualifierten sich für die Ko-Runde:

Gruppe 1: /Gruppe 2:

Siggo Platz 1/ Edasato Platz 1
Dreast Platz 2 / CatfiSh Platz 2
PeeTheKid Platz 3 / Phillies Platz 3
BlackoutzZ Platz 4 / Ballkontakt Platz 4

Viertelfinale:

Siggo vs. Ballkontakt --> Sieger Ballkontakt
Dreast vs. Phillies --> Sieger Dreast
PeeTheKid vs CatfiSh --> Sieger CatfiSh
BlackoutzZ vs. Edasato --> Sieger Edasato

Halbfinale:

Ballkontakt vs. CatfiSh -->Sieger CatfiSh
Dreast vs. Edasato -->Sieger Dreast

Finale:

CatfiSh vs. Dreast --> Sieger CatfiSh

Spiel um Platz 3:

Ballkontakt vs. Edasato -->Sieger Edasato

Auf Seite 2 geht es mit der Zusammenfassung und dem Schlusswort weiter!

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Author: mech am 12.04.2011, 16:51 Uhr



Call of Duty Teamvorstellung!

Subheadline: Alles Wissenswerte über das neue Team
Artikel

Erst vor kurzem hat uns, wie es einige sicherlich schon bemerkt haben, unser altes Call of Duty: Black Ops Team verlassen. An dieser Stelle wollen wir uns noch mal herzlich bei den Spielern für die Zeit bei uns bedanken, und hoffen sie werden bei SK Gaming eine ähnlich erfolgreiche Zeit haben. Nun mussten wir allerdings nach vorne schauen und haben alles daran gesetzt, einen qualitativ gleichwertigen Ersatz zu suchen, und wurden schnell fündig. Neben einigen Erfolgen als noch recht junges Team, können einige der Spieler außerdem beeindruckende Leistungen im 1on1 Bereich verbuchen.

Die Spieler rund um Team Manager Daniel 'ShoX' Berger sind allesamt bekannte Namen der Szene, und konnten zahlreiche Siege gegen starke deutsche Teams wie UP! oder plan-B einfahren und auch auf internationaler Basis bereits viel Erfahrung sammeln. Gerade zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist das Team in vielen wichtigen Competitions wie der Consoles Amateur Series, wo man aktuell den 3. Platz belegt, vertreten.

Daniel 'ShoX' Berger (Manager)
Justin 'K1nG' Talukder ( Team Captain)
Christian 'ChriZ' Zuber
Seyyid 'NamSo' Erciyas
Sjoerd 'NeoNz' Stellingwerf
Nathan 'Nathan' Storey

Das noch recht junge Team besteht wie man sehen kann aus einem bunten Mix, vieler talentierter Spieler. Mit der Aufnahme von Team Captain Justin 'K1nG' Talukder folgten auch der Engländer Nathan 'Nathan' Storey und der Niederländer Sjoerd 'NeoNz' Stellingwerf. Mit Christian 'ChriZ' Zuber und Seyyid 'NamSo' Erciyas befinden sich zudem zwei sehr erfahrene Random Gen Spieler aus dem deutschsprachigen Raum im Team. Abgerundet wird dieses Roster schließlich mit Daniel 'ShoX' Berger, welcher sich als Team Manager sorgfältig um das Team kümmern wird.

Derzeit sind die aktiv in diversen Pay2Play Turnieren, sowie dem Steelseries Cup angemeldet. Sobald dieser startet werden wir euch natürlich zu jedem Match detaillierte Infos liefern. Natürlich werden die Jungs in Zukunft auch auf allen wichtigen Events anzutreffen sein, von denen wir euch vermehrt mit Live Ergebnissen und Bildmaterial versorgen werden!

Team Manager Daniel 'ShoX' Berger zur Aufnahme:
"Ich freue mich sehr, das sich dzs für uns entschieden hat. Nach kleinen Startschwierigkeiten unsererseits, sind wir nun froh ein festes und vor allem starkes Lineup präsentieren zu können, welches sich wie sich sicher noch zeigen wird auch international durchsetzen kann . Neben unserem Team Captain Justin „ K1nG“ Talukder, der zu den besten Random Gen Spielern in Deutschland zählt, haben wir noch 2 weitere erfahrene Random Gen Spieler aus dem deutschsprachigen Raum zu uns ins Team holen können ( Seyyid „NamSo“ Erciyas & Christian „ChriZ“ Zuber ). Zudem stießen mit unserem Team Captain ein sehr starker SMG Spieler ( Sjoerd „NeoNz“ Stellingwerf ) aus den Niederlanden und ein erfahrener AR Spieler
( Nathan „Nathan“ Storey ) aus England zu uns. Im Namen des Teams möchte ich mich für das Vertrauen, das uns gegenüber gebracht wird, bedanken und wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit den Schinken.
"

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Author: mech am 11.03.2011, 19:42 Uhr



dzs EmssiOne berichtet

Subheadline: Mein Treffen mit Ono und Harada
Artikel

Sooooo... es ist zwar schon ein wenig her, dass die GamesCom in Köln stattfand, dennoch möchte
ich Euch nicht vorenthalten, was ich als mein kleines persönliches Highlight da erlebt habe (Wie
gesagt, ein wenig spät, hatte aber ordentlich wegen Klausuren zu tun, Ihr versteht?).

Und wenn ICH Highlight meine, heisst es wohl unweigerlich, dass es sich um die versoftete
Darstellung von körperlicher Gewalt, brachialen Combos und epilepsieverursachenden
Grafikeffekten handelt.
Die Rede ist natürlich vom Street Fighter x (cross) Tekken Presseevent !


Ein wenig zur Vorgeschichte:
Dem einen oder anderen ists eventuell bewusst, dass ich mich mal ganz gerne für die
World Cyber Games und deren Partnern in arbeitstechnischer Sicht hingebe. Entsprechend war nicht nur die
gamescom mal wieder Pflichttermin für mich, sondern ebenso der damit für mich verbundene Job,
am Acer Stand zu arbeiten. War also klar, dass ich dort anzutreffen sei.
Wenige Tage vor der gamescom wurde ich per mail gefragt, ob ich mir denn wohl vorstellen könne und
Zeit hätte, dem Street Fighter X Tekken Event in administrativer Sicht beizustehen. Dass ich hierum nicht groß
gebeten werden musste... naja, liegt auf der Hand! Dass auch noch dazu kam, dass die beiden
Entwicklergrößen Yoshinori Ono (Street Fighter) und Katsuhiro Harada (Tekken) vor Ort seien,
setzte dem ganzen für mich noch die Krone auf !


Am Tag des Events durfte ich bereits ca. 1 ½ Stunden früher in den Konrad-Adenauer-Saal der
Kölnmesse, in dem dieses Event stattfand. Cool für mich, denn dort fanden gerade die Proben des
für die Konferenz stattfindenden Showevents statt und ich konnte nicht nur den Proben beiwohnen
und somit schon viel eher als alle anderen wissen, was dort abgeht, sondern hatte auch Zeit und
Muße, mich mit den beiden Japanern (Ich hab mich mit meinen läppischen 1,75 m wie ein Riese
gefühlt)
ablichten zu lassen und mir ordentlich Autogramme zu holen.
Dann hab ich mir Zeit genommen, mich um meinen Part des Events zu kümmern: Ein Showturnier!
Es waren jeweils 7 Street Fighter und 7 Tekken Spieler aus der Szene eingeladen worden (unter
ander em auch unser diesjähriger WCG-Vertreter in Tekken, Sabri „SabreDabre“ Badri
), macht also
14 Spieler bis dahin. Dann war mir bekannt, dass am Ende des Events sowohl Ono-San als auch
Harada-San 3 rote und 3 blaue Bälle in das sich später im Saal befindliche Publikum werfen
würden. Wer einen Ball gefangen hat, war ebenfalls für das Turnier gedraftet, entweder für SF
(blau) oder TK (rot). Machte Summasummarum also eine Anzahl von 20 Beat em uplern. Unterteil
wurde diese Zahl in 4 Gruppen, sprich 5 Spieler pro Gruppe, aufgeteilt wiederum in Tekken und
Street Fighter Pros und Spielern aus dem Publikum (Ich kam da ganz schön durcheinander, da es
nicht möglich war, dass jede Gruppe gleich viele SF und TK Spieler hatte).

Dann hatte ich die Paarungen ausgelost, war somit gewappnet und konnte meine Aufmerksamkeit
wieder voll und ganz dem Event widmen (Es war der Hammer !!! Beide Entwickler waren total
sympathisch, haben sich für jeden Zeit genommen, alles unterschrieben und sich mit jedem
ablichten lassen).


Für meinen Teil war das Event stellenweise ernüchternd. Es war sehr professionell, geistreich und
humorvoll aufgemacht, hingegen war mir der finale Showkampf in Street Fighter x Tekken
zwischen Ono und Harada bereits bekannt (Es war kein Echtzeitspiel, sondern ein vorab erstelltes
Ingame-Video, was 1-2 Wochen zuvor bereits im Netz zu sehen war)
und Neuerungen (bis auf ein
Ryu-Charakter-Modell für Tekken x Street Fighter)
blieben außen vor.
 Als der offizielle Presseteil sein Ende gefunden hatte und sich der Saal langsam leerte, war mein
Part an der Reihe. Ich stellte mich auf die Bühne, rief die Pro-Spieler und die aus dem Publikum per
Glückslos (Ihr erinnert Euch, die Bälle?) auserwählten Amateurspieler zu mir und teilte Sie in
die vorab von mir ausgelosten Gruppen, erklärte die Spielregeln (Best-of-One Kampf = Best-of-
Three Runden nur, was vielen echt sauer aufgestoßen hat)
  und wies Ihnen Ihre Plätze zu. Ich ließ
Tekken und Street Fighter immer abwechselnd an 2 Konsolen spielen. Dadurch konnten die Street
Fighter Spieler trainieren, während die Tekken Spieler einen Turnierkampf abhielten, danach
durften die nächsten Tekken-Spieler trainieren, während die SF-ler Turnier zockten und immer hin-
und-her so weiter.
Die meisten Teilnehmer waren Turniererfahren, somit ungemein kooperativ und für manche
Entscheidung (kurze Runden) verständnisvoll. An dieser Stelle nochmal (auch wenn sie es evtl. nie
erfahren werden)
ein dickes Dankeschön an alle 19 Mann und die eine junge Tekken-Dame !
Nach ca. 1 Stunde Turnier standen die Sieger fest. Prämiert wurden Einzelsiege, der Sieg der
Gruppe so wie die schnellste Runde, bzw. das schnellste Perfect. Die Preise konnten sich sehen
lassen! Weder Capcom noch Namco Bandai haben Kosten gescheut und Arcade-Sticks, Bundles,
Pullover und Original Artworks! An die Sieger vergeben.


Mir hat das Event sehr viel Spass gemacht und finde, dass sich andere Entwickler  für Ihre
Pressekonferenzen bei einem derart hohem Maß an Originellität und Unterhaltsamkeit ruhig eine
Scheibe abschneiden könnten !
Ich würd mich freuen wie ein Schnitzel, dürfte ich bei so einem für mich großartigen Event noch
einmal dabei sein!!!


In dem Sinne, Danke an Thomas von Treichel, der  mir das Ganze überhaupt möglich gemacht hatte, an Josh Vögeding, der mich für ca. 3 Stunden vom Acer Stand entbehren konnte und an ganz dzs.TurtleBeach, dass Ihr den Kram, den ich jetzt hier geschrieben habe online stellt!


Marco 'EmssiOne' Radeck
- dzs – Don`t mess with the warriors
 

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Author: SANGR3AL am 04.10.2010, 19:55 Uhr



Mittendrin statt nur dabei!

Subheadline: gamescom 2010 in Köln aus Sicht von dzs
Artikel

Die Domstadt hat gerufen! Und diesem Ruf sind dieses Jahr wieder abertausende gefolgt. Juckende Hände, neugierige Blicke und ein höher schlagendes Zockerherz! Die gamescom 2010 hat wieder im vollen Maße überzeugt und massig Material zum disskutieren und abwarten geliefert.

Doch die gamescom 2010 war auch wieder austragungspunkt für einige eSportliche Highlights. Und neben dem alljählichem Clantreffen der deutschen zocker schinken e.V. wurden diese Events wieder bestimmend für den Tagesablauf vieler Mitglieder.

Tagesaufgebot von dzs.beyerdynamic)))) am Samstag

Die Playstation Liga suchte seinen FIFA Meister


Vier Messetage von Donnerstagmittag bis Sonntagnachmittag ging es auf der grössten Videospielmesse der Welt für die besten Spieler im fairen Fight um die offizielle PlayStation LIGA Meisterschaft. Mit im Startfeld waren gleich vier unserer Stürmer des dzs.beyerdynamic.FIFA Teams. Neben unserem Team Manager Torsten "Toto" Bühn waren unsere Neuzugänge Christopher "impiii" Hellfeuer, der amtierende deutsche Vizemeister Dennis "KingKonGsu" Mertens und der amtierende deutsche FIFA Meister Sascha "poldi10" Schumacher bereit für das Turnier. Als Ziel wurde für das wohl stärkste dzs.beyerdynamic)))) FIFA Playstation Aufgebot ganz klar "der Pott" definiert. Schon Wochen vor dem Event auf der gamescom trainieren die Jungs für Ihre "Bewährungsprobe" unter der dzs Flagge.

Das Finale der PSL fand Clanintern statt

Besonders aufregend, jedoch fast routine waren wiedermal die Auftritte auf der Bühne. Neben den Wettbewerbs- und Gruppenspiele die ebenfalls vor Publikum bestritten wurden, waren diese sogenannten Stagematches auf der Sony Bühne wiedermal ein Highlight der PSL masters16. Hier traten von unseren Jungs neben Christopher "impiii" Hellfeuer und Sascha "poldi10" Schumacher auch im Finale Team Manager Torsten "Toto" Bühn und   Dennis "KingKonGsu" Mertens das Dennis mit 2:1 für sich entscheiden konnte und somit wie versprochen "den Pott" mit nach Hause brachte. Beglückwünschen müssen wir natürlich Torsten für den "2.Pott" bei seiner ersten Masters teilnahme. Somit gewinnt Dennis "KingKonGsu" Mertens die 16. Playstationliga Meisterschaft und ist nun der neue Meister!

Ein weiterer Glückwunsch geht an Sascha, der am Samstag seinen 19. Geburtstag feiern durfte.

Der neue Playstation FIFA Meister und der zweitplatzierte Torsten


Besiege die Profis auf Playstation

Hunderte Schaulustige strömten durch die Hallen und blieben wieder kurz stehen an der gigantischen EA Hauptbühne als der Moderator wiedermal das tägliche "Beat a Pro" ausgerufen hat. Ausgewählte und Erfolgreiche Playstation Spieler mussten sich hier gegen einen ausgesuchten Spieler aus dem Publikum spielen im neuen Ableger der FIFA Reihe FIFA 11. Unter dem Motto konnte man Sachpreise gewinnen, sollte man in einem harten Match den Profi schlagen. An 4 solchen Matches musste Sascha "poldi10" Schumacher gleich an zwei Tagen unter dem Titel "Besiege den offiziellen deutschen FIFA Meister" antreten und an einem weiteren Tag musste Dennis "KingKonGsu" Mertens seinem Titel als Vize Meister gerecht werden. Beide konnten auf der Hauptbühne in anschaulichen Matches die Massen mit Ihrer Qualität überzeugen.       

Dennis stellte seine Künste suverän vor hunderten unter Beweis

 

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Author: SANGR3AL am 27.08.2010, 10:41 Uhr



Kinect angezockt!

Subheadline: toobE in Berlin um Kinect zu probieren
Artikel


Ich wurde diesen Montag von Microsoft zu einem Kinect Preview eingeladen und will euch natürlich an meinen Erfahrungen teilhaben:

Vorweg will ich aufjedenfall etwas loswerden. Alle meine Erfahrungen und alles was ich berichte, basiert ausschließlich auf meiner Meinung. Ich wurde weder von Mitarbeitern noch durch eine Zensur von meinen Eindrücken beeinflusst.

 



  

Gleich zu Beginn begrüßte mich eine sehr nette Dame am Empfang und erklärte mir den Ablauf.
Da gerade eine andere Gruppe in einem abgetrennten Raum die neue Hardware testen durfte, musste ich mich noch etwas gedulden. Microsoft hatte jedoch für das leibliche Wohl der Gäste gesorg und eine große Auswahl von Canapes und kalten Getränken.
Gegen die Langeweile hatte MS einen Tischkicker, eine Tischtennisplatte und 2 Xboxen mit Forza Motorsport 3 aufgestellt.



Nach ca. 20 Minuten wurde dann mein Name aufgerufen. In einer gemütlichen 3er Gruppe betraten wir das gemütlich eingerichtete Zimmer in dem die neue "Zauber"-Hardware stand. Damit sich die Gäste so wohl wie möglich fühlten, wurden uns sogar Getränke, auf Bestellung, in besagten Raum gebracht.



Als erstes hat uns ein Mitarbeiter mit einer Software gezeigt, wie Kinect richtig funktioniert und den Spieler erkennt und zu einem Gittermodel zusammenfügt. Auch ich durfte diese Software ausprobieren und muss sagen, dass das Erkennen sofort funktioniert und der eigene Avatar alle Bewegungen des eigenen Körpers nachmacht. Egal ob man sich bückt, dreht, springt oder die Hände in die Luft hebt, alles funktioniert einwandfrei. Auch wenn einer neuer "Spieler" ins Bild tritt erkennt Kinect diesen und erstellt einen neuen Avatar.



Als erstes durften wir Kinect Adventures spielen, welches (laut Aussage) zusammen mit der Kinect-Hardware ausgeliefert wird. Kinect Adventures hat 20 "Mini"-Spiele an Bord.
Alle 3 Games die wir antesten konnten liefen ohne Probleme und ohne Verzögerung. Somit ist ein spaßiger Spieleabend, ohne Aufreger, weil der Avatar nicht das macht, oder nicht sofort macht, was man will, garantiert.
In allen Spielen wurden an verschiedenen Stellen Fotos gemacht, die in der fertigen Version, alle auf einen Server hochgeladen werden. Diese kann man dann Freunden entweder per Xbox Live zeigen oder auf Facebook hochladen. Andere Soziale-Netzwerke sollen folgen.



Das nächste Spiel, welches ebenfalls schon auf der E3 gezeigt wurde, war Kinectimals.
Wer kennt es nichtmehr? Wieviel Zeit haben wir damals für unser Tamagotchi geopfert?
Das alles gibt es jetzt auf der Xbox 360. Nur mit viel besserer Grafik Am Anfang konnte ich mir eins von 4 Tieren auswählen. Auch in der Vollversion wird es diese geben. Doch es sollen bis zu 20 andere auf dem Xbox Live Marktplatz angeboten werden.
Hier konnte ich auch die Sprachsteuerung zum ersten mal testen. Auf Kommando kam mein neues virtuelles Haustier zu mir, schleckte mich ab oder wachte, durch in die Hände klatschen, wieder aus dem kleinen Nickerchen auf.
Wenn man springt, springt das Tierchen auch und lernt immer neue Kommandos. Kleine Minispiele, wie zum Beispiel ein Hindernissparcour runden das Ganze ab. Bei diesem Hindernissparcour steuert man sein Haustier quasi selber. Man muss selber rennen, springen, ducken und graben um sein Haustier durch den Parcour zu lotzen.
Auch in diesem Spiel klappte die Steuerung durch den Körper und die Stimme ohne Probleme.



Ich als eingefleischter Racer war natürlich am meisten auf Joy Ride gespannt.
Hier zeigte uns der MS-Mitarbeiter, wie gut die "Join" Funktion funktioniert. Mitten im Rennen stellte er sich neben mich. Sofort erkannte Kinect, dass ein neuer Spieler dazu gekommen war und teilte das Bild in zwei. Schon konnte der neue Spieler mitfahren.
Anspielen konnten wir 2 verschiedene Modis. Das normale Rennen mit bis zu 8 Spielern und den Stunt-Modus. Dieser wird in einer Halfpipe gespielt und spielt sich in etwa wie Tony Hawk. Während man in der Luft ist, kann man die verschiedensten Bewegungen mit seinem Körper machen und der Avatar mit samt Auto ahmt diese nach.



Kinect Sports enthält 6 Spiele. Boxen, Fussball, Bowling, Laufen, Volleyball und Tischtennis.
Sowohl Bowling als auch Laufen konnte ich testen. Da ich schon des öfteren an der Wii gebowlt habe kann ich sagen, dass bowlen auf der Xbox 360 1000mal mehr Spaß macht. Alleine durch die Grafik wirkt das Spiel viel realistischer als auf der Konkurenzkonsole. Cool dabei ist, dass auch Linkshänder ohne Probleme bowlen können. Kinect erkennt sogar ob man kurz vor dem Abwurf die Kugel anschneidet. Fantastisch!
Trotz 35°C habe ich mich an den Hindernisslauf gewagt. Viel zu erklären muss ich natürlich nicht. Zu erwähnen ist, dass man auch kurz vor dem Hinderniss springen kann ohne dagegen zu laufen, denn Kinect verarbeitet die Bewegung sofort und ohne bemerkbare Verzögerung.

Obwohl eigentlich nur 30 Minuten für die Präsentation vorgesehen waren, konnten wir fast 1 Stunde in den Genuss der neuen Hardware kommen. Zum Schluss konnten wir uns dann noch in einem übergroßen Gästebuch verewigen. Seht selbst was ich geschrieben habe =)
 


Fazit:
Obwohl ich schon in vielen Berichten lesen konnte, dass eine Verzögerung nicht zu bemerken ist, konnte ich mich nun selbst davon überzeugen. Keiner dieser Berichte war falsch Sowohl die Erkennung von Körperbewegungen als auch das Erkennen von neuen Spielern die mittem im Spiel dazu stoßen wollen funktionierten ohne Probleme.



Ich hoffe, euch hat mein kleiner Bericht gefallen und ihr könnt euch ein kleines Bild von Kinect machen.

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Author: SANGR3AL am 10.08.2010, 16:26 Uhr



Smalltalk mit dzs che

Subheadline: Die Interviewreihe mit Teil 7
Interview


Zu behaupten, bei dzs.TurtleBeach sei in diesen Tagen wenig los, wäre wohl die falsche Annahme. Derzeit wartet man nach dem Spiel gegen mTw.Mindfactory auf das Ergebnis der sogenannten "dritten Halbzeit". Dazu jedoch, folgt zu gegebener Zeit eine Information unsererseits. Hinsichtlich auf den Newscontent der letzten Wochen, ist bei den Schinken aktuell wirklich ein bisschen weniger los. Wir nutzen daher die Gunst der Stunde, um unsere Smalltalk-Reihe weiterzuführen.

Anders als die letzten Smalltalk-Ausgaben, steht uns heute ein Vereinsmitglied aus dem Managementbereich Rede und Antwort. Bei dzs.TurtleBeach ist er nicht mehr wegzudenken und auch in der Konsolen Szene ist er wohl bekannt und wird stehts von vielen Leuten sehr geschätzt. Die meisten werden ihn noch unter seinem alten Pseudonym 'mech' kennen. Die Rede ist hierbei natürlich vom 16-jährigen Julian 'che'.

Im Gegensatz zum anderen Teil der Szene - den Spielern - arbeitet er eher im Verborgenen. Daher weiß wohl auch nicht jeder, was alles wirklich hinter dem Username "che" steckt. Wir haben ihm nun ein paar Fragen gestellt und interessante Antworten bekommen. Smalltalk Ausgabe Nr. 7 gibts im Klapptext. Viel Spaß beim Lesen!
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dzs.TurtleBeach: Hallo Julian, danke, dass du dir die Zeit genommen hast für diesen kurzen Smalltalk. Zu Beginn brennt uns natürlich eine Frage auf den Lippen: Du bist 16 Jahre alt und bei dzs im Management tätig. Hat es nie zum "Profi"-Spieler gereicht, oder wie kommt es dazu?

'che' : Hehe, so könnte man das sagen. Eingestiegen bin ich in den eSport wie die meisten als Spieler. Da mir hier der große Erfolg allerdings letztendlich verwehrt blieb, bin ich schnell dazu übergegangen, organisatorische Dinge in Clans zu übernehmen. Schließlich fand ich Gefallen an dzs und bewarb mich im zarten Alter von 14 als Newswriter und nach ein paar Gesprächen bekam ich dann schließlich meine Chance. In den darauf folgenden Monaten habe ich mich dann so langsam ins Clanleben eingelebt und wurde ein Teil der Familie. Mit der Zeit fing ich schließlich auch an, andere organisatorische Dinge, als News, an mich zu nehmen und wurde letztendlich ins Management "befördert".

dzs.TurtleBeach: Der deutsche zocker schinken e.V. ist bekanntlich seit Jahren längst nicht nur ein Konsolenclan, sondern auch ein eingesessener FIFA EPS-Teilnehmer. Bist du bei dzs für einen speziellen Bereich (Konsole oder PC) zuständig bzw. was sind für dich die alltäglichen Aufgaben bei dzs?

'che': Einen wirklich festen Aufgabenbereich bei dzs habe ich nicht. Viel mehr nehme ich mich vielen kleinen Dingen an und arbeite meist im Hintergrund des Geschehens. So bin ich weiterhin in der Redaktion tätig, schreibe ab und an noch selber News und beteilige mich an der Koordination innerhalb des Teams. Gerade die letzten Wochen habe ich mich an Projekten beteiligt, die noch nicht publiziert wurden, allerdings 2010 ihre Premiere feiern. Man darf also gespannt sein!

dzs.TurtleBeach: Nun ist deine Clanhistory in Relation zu deiner jahrelangen Aktivität im eSport nicht sonderlich lang. Wie kommt es, dass es dich bei dzs hält, bzw. immer wieder zurückzieht? Was macht die Schinken deiner Meinung nach besonders im Vergleich zu anderen Clans?

'che': Der Zusammenhalt. Zwar ist meine Clanhistory nicht besonders lang, konnte ich allerdings dennoch Erfahrung bei anderen Clans sammeln und eines kann ich mit Sicherheit sagen: nirgendswo habe ich mich so Zuhause gefühlt wie hier! dzs Stand von Anfang an für Familie und das steht es auch heute, trotz des immer größer werdenden Erfolgs, noch. Manchmal verblüfft es mich selber wie man das schafft, allerdings sind es vermutlich einfach die Leute im Clan die für eine so angenehme Atmosphäre sorgen.

dzs.TurtleBeach: Aus aktuellem Anlass interessiert uns natürlich die Meinung eines langjährigen eSportlers, wie du einer bist, auf die Frage, ob sich die Konsolen-eSport Szene derzeit in die falsche Richtung bewegt? Ein weites Thema, vielleicht findest du trotzdem die treffenden Worte.

'che': Ich denke der Konsolen eSport bewegt sich in eine gute Richtung, welche natürlich - wie sollte es anders sein - auch ihre Schattenseiten mit sich bringt. Mehr Sponsoren entdecken den Konsolen eSport, weshalb bereits kleinere Sponsorings mit Clans entstehen. Folglich geiern viele Spieler bereits bei kleinsten Erfolgen, die sie online erzielen, nach Goodies zum Abgreifen und werden übermütig. Den Vorwurf, dass kleinere Clans dabei "aussterben" kann ich allerdings nicht ganz nachvollziehen. So gibt es diese noch én masse, wirft man nur mal einen Blick auf die Consoles. Ich sehe es viel mehr so, dass sich immer mehr Clans um ein anständiges Konzept bemühen und das mit Erfolg. Vermutlich wird es allerdings darauf hinauslaufen, dass sich erfolgreiche Teams auf kurz oder lang mit PC Clans zusammenschließen, da es hier nach wie vor den besseren Support gibt. Und das wird sich auch nicht innerhalb von ein paar Monaten ändern.

dzs.TurtleBeach: Zum Ende noch eine persönliche Frage. Bist du Fußball Fan und was ist dein Tipp für Südafrika?

'che': Als eingefleischten Fußball Fan würde ich mich nicht bezeichnen, doch anlässlig zur WM werde selbst ich zu einem und lass es mir natürlich auch nicht nehmen unsere Männer anzufeuern. Hoffen tu ich natürlich auf einen Sieg unserer Jungs, auch wenn mittlerweile der 5. Mann ausgefallen ist. Hoffen wir das Beste!

Wir bedanken uns bei dir für den kleinen Einblick, den du uns geben konntest und wünschen dir für die Zukunft auch weiterhin alles Gute.

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Author: SANGR3AL am 09.08.2010, 20:11 Uhr



dzs meets Polizei

Subheadline: Reden wir mal über Videospiele
Artikel

Zeitungsberichte über Amoktaten oder körperliche Übergriffe auf unschuldige Passanten nehmen derzeit kein Ende.
Glaubte man nach dem Amoklauf in Erfurt 2002 noch an einen tragischen Einzelfall gab es mit Winnenden 2008 und 2009 in Ansbach weiteren Gesprächsstoff.

Auch der Angriff auf einen Passanten in München mit tödlichem Ausgang entfachte diverse Diskussionen um Gesetzesverschärfungen und die anscheinend aggressive Jugendkultur.

Egal um welche Straftaten es sich handelt und von wem diese begangen wurden, wird jedoch immer wieder ein Thema in den Medien großgeschrieben: Videospiele


Sind Videospiele die Wurzel allen Übels? Oder besser ausgedrückt die sogenannten „Killerspiele“?
Anfangs wurden lediglich Ego-Shooter als Feindbild diverser Politiker und selbsternannter Fachleute gesehen. Später wollten öffentlich-rechtliche Sendungen mit aus dem Zusammenhang herausgerissenen Sequenzen von Rollenspielen dem geneigten Zuschauer klarmachen das Videospiele an sich ein Greul sind.

Aber was ist dran an diesen Behauptungen? Fördern Videospiele die Gewalt bei Jugendlichen und Heranwachsenden? Oder sind diese der verzweifelte Versuch mit hektischem Aktionismus vor Wahlen Wählerstimmen zu ergattern oder sich selbst einen kurzen Auftritt im Rampenlicht zu verschaffen? Liegen die Ursachen nicht vielleicht im sozialen Umfeld (Schule, Freunde, Eltern)?

Mit Sicherheit ist an allen Aussagen ein Funken Wahrheit zu finden, aber man sollte es sich generell nicht zu einfach machen. Aus diesem Grund haben die „deutsche zocker schinken e.V.“ den Versuch unternommen das Hobby „Videospiele“ genauer zu beleuchten und etwas Aufklärungsarbeit zu betreiben.

Hierzu wurde der Dialog mit Vertretern der Deutschen Polizeigewerkschaft gesucht, die zu dem Thema Amokläufe und Killerspiele schon diverse Kernaussagen (auch in Interviews im Ausland) getroffen hat, die das Ganze aus Sicht der Polizei darstellt und näher beleuchtet.

Zunächst möchten wir den Lesern beide Parteien mit ihren Vertretern vorstellen und einzelne Begriffe erläutern:

Die „deutsche zocker schinken e.V.“ sind ein Zusammenschluss von Videospielern (Clan) auf Vereinsebene, die ihr Hobby wettbewerbsmäßig betreiben.
Das wettbewerbsmäßige Spielen von Computer- und Videospielen wird unter dem Begriff E-Sport zusammengefasst.
Hier sind die „deutsche zocker schinken e.V.“ unter anderem in der Liga „Electronic Sports League“ aktiv, die über mehr als 2.000.00 Mitglieder verfügt und täglich 10.000.000 Zugriffe auf ihrer Homepage zu verzeichnen hat.
Mitglieder des Vereins haben sich seit 2003 diverse Deutsche Meisterschaften, Vize- und Europameisterschaften und Podestplatzierungen bei Weltmeisterschaften im PC- und Konsolenbereich gesichert. Auch im Jahr 2009 entsendet der Verein zwei Mitglieder zur WM in China.

Für die „deutsche zocker schinken e.V.“ stehen der stellvertretende Vorsitzende Serdal Krimmel und die PR-Managerin des Vereins, Diana Schmitt, Rede und Antwort.
Anzumerken ist hier, dass Diana Schmitt auch Mitglied der Deutschen Polizeigewerkschaft Hessen ist und hier im Landesvorstand das Amt der Landesjugendleiterin inne hat und somit den Polizeinachwuchs in Hessen betreut.

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) ist wie der Name schon sagt, eine Gewerkschaft im Bereich Polizei, angegliedert an den dbb, den Deutschen Beamtenbund.
Hier vertritt sie die Interessen von Polizeibeamten und Tarifbeschäftigten.
Als Gesprächspartner der DPolG stellten sich der Landesvorsitzende der DPolG Hessen, Heini Schmitt, der 1. Stellvertretende Landesvorsitzende der DPolG Baden-Württemberg (zudem Regionalbeauftragter der DPolG-Stiftung) und der Bundesjugendleiter Daniel Jungwirth, ebenfalls aus Baden-Württemberg, zu Verfügung.


Zuerst möchten wir die teilnehmenden Personen mit eigenen Worten kurz vorstellen, mit einer evtl. Positionierung im Thema Videospiele:

Ich bin Hartmus Warkus, Professor für Medienpädagogik am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig und wurde 1949 geboren. Ich lehre mit den Schwerpunkten Mediendidaktik, Jugendmedienschutz und Computerspiele. Das Spielen ist eines meiner Hobbys seit meiner Kindheit. Daraus erklärt sich meine Einstellung zu Computerspielen und aus meinem Alter folgt, dass ich viel lieber mit dem PC als mit Konsolen umgehe, was aber nicht bedeutet, dass ich nicht auch von den neuen Möglichkeiten, durch das Spielen mit Konsolen und das Mobile-Gaming, fasziniert bin. Generell denke ich, dass die meisten Konflikte zum Umgang/ zur Nutzung mit und von Medien daraus resultieren, dass generell die Nutzer eine andere Perspektive auf ein mediales Ereignis einnehmen, als die Weinig- oder Nichtnutzer. Bei Computerspielen heißt das, dass die Nichtnutzer prinzipiell das Spielen nicht beherrschen und daher auch nicht nachvollziehen können. Das wiederum bedeutet nicht, dass die Nichtnutzer einfach kein Verständnis haben, sondern sie können dieses nicht haben, da sie nicht in der Lage sind, Faszination, Geschehen und Spaß nachzuvollziehen. Aus genau diesem Grund haben wir in Leipzig die ComputerSpielSchule gegründet, um denen, die Spiele und Spieler nicht verstehen können, wenigstens die Möglichkeit zu geben, sich mit der Welt der Spiele und Spieler zu beschäftigen. Dafür erhalten sie von uns jede nur erdenkliche Hilfestellung. So gesehen gehören wir zu denen, die nicht über einen Konflikt reden, sondern die mit Ideen an der Beseitigung des Konfliktes arbeiten wollen.

Daniel Jungwirth, 32 Jahre alt. Bundesvorsitzender und Landesvorsitzender JUNGE POLIZEI BW. Seit 1994  bei der Polizei und im Streifendienst tätig.
Bis vor zwei Jahren regelmäßig gezockt. Mittlerweile fehlt mir die Zeit und ich zocke nur noch ab und zu. Dabei waren/sind Ego-Shooter mein Genre. Von Castle Wolfenstein, Hitman, Call of Duty, Far Cry. Aktuelle Spiele zocke ich aufgrund dieses Zeitmangels weniger. Auch für onlinegames/Lan-Partys habe ich leider keine Zeit mehr.

 Ich heiße Heini Schmitt, bin seit über 30 Jahren Polizeibeamter. Seit 2001 bin ich Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) in Hessen . Außerdem gehöre ich dem Bundesvorstand der DPolG und dem Landesvorstand des Deutschen Beamtenbundes (DBB) Hessen an.

Mein Name ist Diana Schmitt, ich bin 35 Jahre alt, ledig und von Beruf Polizeibeamtin. Nebenamtlich bin ich die Landesjugendleiterin der Deutschen Polizeigewerkschaft in Hessen.
Ich gehöre zu der Generation, die im Kindesalter neben den üblichen Freizeitbeschäftigungen wie Fahrrad fahren, Cowboy und Indianer spielen fast schon als erste mit Videospielen bzw. das was man früher dafür gehalten hatte in Berührung gekommen ist.
Meine Großeltern kauften damals dieses ominöse System auf dem man „Fußball“, „Tischtennis“ und andere Sportarten spielen konnte. Auf dem Fernseher erkannte man in der Regel zwei Rechtecke und ein kleineres Quadrat was den Ball darstellen sollte. Nichtsdestotrotz waren bei mir Besuche bei den Großeltern plötzlich was ganz tolles. Und das obwohl ich nur 2 mal in der Woche 30 Minuten spielen durfte, da sich damals hartnäckig das Gerücht hielt das dieser „neumodische“ Kram die Bildröhren von den Fernsehern bei längerer Nutzung durchschmoren lassen würde.
Aber seit dieser Zeit war ich eigentlich infiziert. Es kamen Amiga-Konsolen, „PC´s“ wie der Commodore 64 und 128, und dann das NES, Super Nintendo bis heute zur Xbox 360. Ich kann sagen, dass ich im Laufe der Jahre wirklich fast alle Konsolen hatte bzw. ausprobiert habe.
Bis heute nehmen die Videospiele einen Großteil meiner Freizeit ein, wobei ich mich allerdings aus dem aktiven Bereich mehr oder weniger zurückgezogen habe und jetzt im Verein deutsche zocker schinken e.V. rein auf organisatorischer Ebene arbeite.


Ich bin Serdal Krimmel, 26 Jahre alt, verheiratet und Vater von 2 Kindern. Ich verdiene mein Geld als selbstständiger Bäckermeister in Bad Mergentheim. Seit ich zurückdenken kann, stellt die Konsole ein Bestandteil meiner Freizeitbeschäftigungen dar. Natürlich nicht in Form der berühmten verpickelten, blassen schwarz gekleideten "Junkies" die den ganzen Tag damit verbringen. Weitere Freizeitgestaltungen wie Disco, Kino oder mal Schwimmbad gehören dazu.
Was das Gaming an sich angeht, bin ich eher der Racing-Fan oder hin und wieder auch Beat`em`Up, wie zum Beispiel Street Fighter. Was ich mir auch niemals entgehen lasse, sind die Zelda Titel aus dem Hause Nintendo.
Derzeit bekleide ich in dem deutsche zocker schinken e.V., ein Clan der sich mit dem profesionellen eSports beschäftigt, eine Führungsposition im Management Team.

Wir sind nun bei dem Kernpunkt einer interessanten Thematik. Die Videospiele. Jeder hat eine andere Meinung zu dieser Freizeitbeschäftigung. Doch vor allem was sagen Spieler hierzu, die selber bei der Polizei tätig sind?
Was denken Ihre Kollegen darüber? Hatten Sie schon mal Probleme an der Arbeit weil eben Videospiele gespielt werden oder unterhält man sich generell gar nicht über solch ein Thema?


Daniel Jungwirth: Wir waren in der Dienstgruppe bis vor kurzem drei leidenschaftliche Zocker. Es kommt aber nicht zu Problemen irgendwelcher Art. Thematisiert wurden die Spiele logischer Weise nach den Amokläufen. Allerdings stehen die Kollegen sehr offen dem gegenüber. Beide Kollegen sind verheiratet und haben Kinder. Sie spielen rein aus Spaß und sind sicherlich charakterlich stabil.

 Warum spielen Sie in ihrer Freizeit (ab und an) Videospiele? Dient das dem Aggressionsabbau oder spielen Sie ganz einfach nur aus Spass?

Daniel Jungwirth: Ich spiele die Spiele just for Fun. So krass und brutal die Spiele auch teilweise sind, es handelt sich um eine Art der Unterhaltung. Um meinen Körper/Geist ins Gleichgewicht zu bringen, trainiere ich mehrmals in der Woche Kampfsport.

Was denken Deine Kollegen über Dein Hobby? Oder ist ihnen Deine Leidenschaft für Videospiele gänzlich unbekannt? Hattest Du schon mal Probleme an der Arbeit weil Du eben Videospiele spielst? Gerade als Frau?


Diana Schmitt: Ich kann eigentlich behaupten das so ziemlich jeder Kollege auf meiner Dienststelle von meinem Hobby Kenntnis hat. Warum sollte ich da was verschweigen? Ich habe ja auch jahrelang Fußball gespielt und darüber gesprochen.
Es ist natürlich immer etwas überraschend  für meine männlichen Kollegen, dass ich als Frau so ein Hobby betreibe und vor allem Shooter spiele aber es ist eigentlich immer der gleiche Ablauf. Nachdem die -sagen wir -„Überraschung“ gewichen ist kommt das Interesse.  Natürlich kommt man immer unweigerlich auf das Thema „Amok“, aber in den Gesprächen merkt man immer sehr schnell und vor allem deutlich das es viele Missverständnisse und vor allem Vorurteile gibt.
Allerdings gibt es auch wenige Kollegen, die Videospiele als „Teufelszeug“ ansehen. Das hat noch nicht mal etwas mit Amokläufen an sich zu tun, sondern mit dem Glauben das Eltern ihre Kinder ganz einfach vor den PC oder die Konsole „abschieben“. Wobei meiner Meinung nach der Grund an anderer Stelle zu suchen ist. Aber so hat eben jeder seine Ansichten.
Probleme hatte ich aber beruflich noch nie. Im Gegenteil. Oftmals fungiere ich als Kaufberater für PC- und Videospiele eben für meine Kollegen und gebe Tipps bei technischen Fragen.

Kann man Beruf/Gewerkschaftsarbeit und Hobby voneinander trennen? Gibt es Gewissenskonflikte oder gar Vorgaben wie man zu handeln hat?


Diana Schmitt: Man muss das Ganze sogar trennen können! Das ist doch auch ganz normal das man zwischen virtueller und realer Welt unterscheidet. Da kommt mein Beruf doch überhaupt nicht zum Tragen. Das gilt für den Einzelhandelskaufmann, Maler, Arzt oder Grafiker genauso wie für mich.
Ich kann doch nicht wie im Spiel mit einer MP5 durch die Weltgeschichte rennen und den Vertreter von „Django“ mimen. Sowas ist Unsinn…
Gewissenskonflikte gab es eigentlich noch nie. Ich muss ja auch in anderen Bereichen in der Lage sein das berufliche vom privaten zu trennen. Man kann ja nicht auf Strafverfolgung verzichten nur weil es sich beim Gegenüber um einen Videospieler handelt.
Und Vorgaben wie und wann ich in bestimmten Situationen zu handeln habe gab es auch noch nie. Das gilt für die berufliche wie auch die gewerkschaftliche Seite.
Jeder hat andere Ansichten und das soll auch bitte so bleiben. Gerade hier im Bezug auf Videospiele und Amoktaten gibt es Aussagen von Videospielgegnern als auch Befürwortern, die im Grundsatz nicht nur richtig sind sondern auch Lösungsansätze aufzeigen.


Wie siehst Du die Diskussion ganz persönlich?


Diana Schmitt: Ich glaube das es sich beide Parteien mitunter etwas einfach machen und man schon etwas differenzierter zu Werke gehen muss.
Wenn ein Politiker Videospiele verteufelt weil wieder Wahlen anstehen und er glaubt so eine große Wählerschicht anzusprechen ist das genauso unprofessionell wie Aussagen das Videospiele der reine Heilsbringer seien.
Was mich persönlich an den aufkommenden Diskussionen stört ist der fehlende Versuch Lösungen zu finden und auch mal das Gespräch an sich zu suchen. Man hat unweigerlich das Gefühl das diverse Politiker Gespräche bzw. Diskussionen regelrecht scheuen. Keine Ahnung ob das daran liegt das man Angst davor hat einmal über den Tellerrand zu schauen oder befürchtet das die genutzten Argumente ganz schnell in Rauch aufgehen.
Und gerade in Bezug auf die gerne benutzten Argumente bestimmter Politiker ist es ja nun wirklich teilweise so das gerade die besonders „kernigen“ Sprüche schnell als billige Polemik entlarvt werden. Der Ruf nach Verboten von Videospielen ist mit Sicherheit genauso falsch wie der Verkauf ohne jegliche Altersprüfung.
Hier ist ein Miteinander und auch teilweise ein Umdenken auf beiden Seiten notwendig. Denn machen wir uns alle nichts vor: ein Videospiel war noch nie der einzige Grund für einen Amoklauf!
Auch wenn wir gerne verschweigen das in unserer Gesellschaft viel nach dem sogenannten Leistungsprinzip läuft, das das Familienleben dadurch mitunter zu kurz kommt und Kindern/Jugendlichen soziale Werte nicht mehr in dem Maße vermittelt werden wie es vielleicht sein müsste sind auch dies Faktoren die für Amokläufe eine Rolle spielen können!
Ursächlich für Amokläufe kann Vieles sein aber bestimmt nicht nur ein einzelnes Hobby…


Das Videospielen gehört gerade in der jüngeren Generationen einfach zu den Freizeitbeschäftigungen dazu. Wenige Haushalte verzichten auf Konsole oder High-End PC's Kostbare Zeit mit Spielen tot zuschlagen. Zeit, die man doch eher mit Freunden verbringen könnte, wären solche vorhanden?
Was treibt einen eigentlich dazu an seine Freizeit mit Videospielen zu verbringen?
(ist das ein Indiz für fehlende soziale Kontakte/Freunde?)


Serdal Krimmel: Das erneute handanlegen an den Controller ist zu der Geburt meiner Tochter vor 5 Jahren zurückzuführen. Davor waren meine Frau und ich „pure Weggeher“, was eben für die Altersklasse so üblich war. Es war keine Seltenheit, das man sich vor dem Gang in die Disco bei einem Kollegen getroffen hat, um  mal eine Runde Fussball oder Tony Hawk zu spielen.
Wie man aber schon an diesem Beispiel sehen kann war und ist die Konsole ein Bestandteil meiner Generation geworden. Folglich hatte ich mir damals eine Xbox zugelegt. Mit der Zeit erfuhr ich von dem Online Gaming was natürlich das Spielen weltweit mit anderen Spielern in Echtzeit ermöglichte. Zugegeben, anfangs war ich von der Idee nicht begeistert, aber man findet sehr schnell Leute auf einer Wellenlänge. Nicht lange, dann erfuhr ich von dem sogenannten eSports -> Elektronischer Sport. Hierbei handelt es sich um das Spielen auf Wettbewerbsniveau in Turnieren und Ligen die teilweise mit Sach- und Geldpreisen dotiert sind. Dies erweckte schnell meine Faszination, da hier eben der Ehrgeiz geweckt wird und man sich nun mit anderen Spielern messen konnte.
Wenn ich mich heute mit Freunden treffe  gehört das Thema Zocken genauso zu den Gesprächen wie Bundesliga, Autos oder Frauen eben dazu. Man diskutiert über die neusten Spiele, über die grafischen Leistungen der Konsolen, über den letzten Zockerabend oder über neue Menschen, die man im Online Gaming kennengelernt hat.
Ein Indiz für fehlende Soziale Kontakte hierbei nur bei Videospielern zu suchen, wäre meiner Meinung nach recht Fehl am Platz.

Was empfindet man beim Spielen? Macht über andere? Spass an der eigenen Leistung? Freude am Teamplay/Wettbewerb?

Serdal Krimmel: Wenn ich persönlich heute die Konsole anschalte, dann nur noch aus Spass, bzw. Zeitvertreib. In der Regel spiele ich die Spiele nur noch "Offline", also nicht mehr im Multiplayermodus gegen andere. Klar, hin und wieder ein Match gegen einen Clankollegen gehört dazu, aber "Public" spiele ich nicht mehr.
Fakt ist jedoch das viele, vor allem Jungendliche, das Gaming zum Abbau des Alltagstresses benutzen. Während man früher, zu Nintendo oder Commodore Zeiten noch alleine vor sich her daddeln musste, ermöglicht uns das Internet heute spielen in Echtzeit mit tausenden, gar Millionen anderen Menschen weltweit. Hier finden sich nun Gleichgesinnte, bilden Gemeinschaften beim Spielen oder übers Internet in Foren, Portalen ect..
Beim Online-Gaming kommt es nicht auf Geschlecht, Herkunft oder den Stand im zivilen Leben an.
Im Gegensatz zu dem "Alleine" spielen ist die Online Welt viel komplexer. Während man in "Offline" Spielen gegen künstliche, vorprogrammierte Intelligenz antreten muss, oder eben vorgegebene Spielmuster durchlebt, sieht es im Online-Gaming ganz anders aus. Hier reagiert jeder Gegner anders, jeder Teamkollege hat andere Fähigkeiten oder Stärken. So kann man sich auch selbst profilieren, in der Szene seinen Platz formen. Sei es als Teil eines Teams, als Einzelspieler oder gar als Manager im Clan. Wenn man dann noch das ganze wettbewerbsmässig spielt, Erfolge hat und zu einem guten Clan wechselt schraubt man quasi seinen Wert höher. Hier geht es um einen Faktor, der in jedem Menschen fest verankert ist. Um die Anerkennung selbst. Je mehr man erreicht, desto mehr Anerkennung erntet man.
Hier sollte man allerdings genau festhalten, dass ggf. Erfahrungen oder gewonnenes Selbstbewusstsein in das wahre Leben übertragen werden sollten.

Videospiele spielen statt rausgehen, weg gehen und Feiern? Gab es schon mal Anfeindungen wegen Eures Hobbies oder Probleme?
Diana Schmitt: Bei mir allerhöchstens mal im privaten Bereich wenn der Lebensgefährte sich zeitlich etwas zurückversetzt gefühlt hat.
Da ich aber nicht mehr aktiv an Wettkämpfen teilnehme und nur noch aus Spaß an der Freude online gegen andere spiele tendieren diese „Abmahnungen“ gegen Null.
Ansonsten gibt’s an der Arbeit mal die ein oder andere spaßige Bemerkung. Das gehört aber zu einem guten Betriebsklima dazu.

Serdal Krimmel: Wenn ich zu lange vor der Konsole sitze, schimpft schon mal meine Frau. Aber sonst kann ich nicht über Problematiken durchs Zocken berichten.

Zocker berichten von wenig bis keine Probleme bei Ihren umgängen mit Spiele. Doch wer fleissig dieses Thema in Medien verfolgt weiss das gerade als "Killerspiele" oder "Ballerspiele" verbannte Shooter Spiele die Quelle aller Übel darstellen sollen. Sollten Ihrer Meinung nach die sogenannten „Killerspiele“ generell verboten werden oder müsste einfach nur der Jugendschutz konsequenter betrieben/überwacht werden (Spielabgabe nur nach USK-Einstufung)?

Dr. Warkus: Ich sehe wenig Erfolg in einem generellen Verbot der so genannten „Killerspiele“. Solange bei den Spielern das Interesse besteht, werden diese sich die Spiele zu beschaffen wissen, sei es auf dem Schulhof, von einschlägigen Versandhändlern oder aus dem Internet. Der Kampf gegen diese Vertriebswege war immer schon und wird immer ein aussichtsloser sein. Wichtiger ist es, die Spieler zu mündigen Mediennutzern zu machen, die fragwürdige Inhalte bewerten können und aus eigenen Stücken ablehnen. Aber so lange in Video- und Computerspielzeitschriften, deren Zielpublikum teilweise nicht älter als 16 einzuordnen ist, auf dem Titel 6 von 8 besprochenen Spielen 18er Titel sind, darf sich niemand über die Nachfrage nach solchen Spielen wundern.
Was den Jugendschutz in Deutschland angeht, so funktioniert dieser von der Sache her ausgesprochen gut.
Aber der Jugendschutz kann nur so gut funktionieren, wie die Abgabe entsprechend der Alterskennzeichnung eingehalten wird. Neben den Händlern sind an diesem Punkt insbesondere die Eltern in der Verantwortung. Sie sind es, die dabei unterstützt und ermutigt werden müssen, sich dem weiten Feld der Computerspiele zu nähern, sich zu informieren und im besten Fall sogar die Spiele selber zu spielen, um sich ein eigenes Bild davon machen zu können. Nur so wird es ihnen möglich sein, die Inhalte der Spiele und die von diesen eventuell ausgehende Gefahr für die Entwicklung ihrer Kinder einzuschätzen.

Daniel Jungwirth: Das ist eine sehr schwierige Frage. Ein generelles Verbot halte ich nicht für sinnvoll und auch nicht umsetzbar. Dafür stehen viel zu viele wirtschaftliche Interessen im Hintergrund. Die Umsätze der Hardwarefirmen zeigen dies deutlich. Es ist immer noch so, dass Software die Hardware verkauft. Soll heißen, die neuesten Spiele werden in diversen Zeitschriften getestet und gelobt und geworben. Die Grafiken und Effekte werden immer realistischer. Hierfür ist es jedoch erforderlich, den Rechner aufzurüsten. Und wir sprechen hier von zig Millionen Euro Umsatz (Grafikkarte/Prozessor/Speicher usw.).
Der Schutz der Jugendlichen durch die USK-Freigabe ist nur bedingt umzusetzen.
Da es sich um programmierbare Software handelt, ist diese auch manipulierbar. So können usk16 Spiele mittels Patches „aufgebohrt“ werden. Dadurch kann das Blut nach dem Installieren eines Blood-Patch fließen. Auf diesem Wege  sind diverse Beschränkungen zu umgehen. Auch Filesharing ermöglicht den Jugendlichen den, wenn auch illegalen, Zugang zu den Spielen.

Heini Schmitt: Ich möchte gleich vorausschicken, dass ich von einer Verschärfung der Bestimmungen bei der freiwilligen Selbstkontrolle nichts halte.
Zum einen können hier auch die Personen Einfluss nehmen, die am Ende am Profit teilhaben und zum anderen scheint mir eine konsequente Kontrolle in der Realität nicht durchführbar.
Deshalb vertrete ich die Auffassung, dass sog. Killerspiele generell verboten werden sollten, und zwar mit folgender Begründung:
Seit vielen Jahren beobachten wir eine besorgniserregende Entwicklung. Eine zunehmende
Gewaltbereitschaft in unserer Gesellschaft, vor allem in unserer Jugend, eine Verrohung, die wir uns in dieser Form einfach nicht vorzustellen vermochten. Die Fähigkeit, Konflikte konstruktiv und verbal auszutragen, ist weitgehend abhanden gekommen, so dass selbst scheinbar harmlose Anlässe mehr und mehr in grenzenlose Gewalt münden.
Die zentrale Bemühung, Menschen zu wertvollen Mitgliedern unserer Gesellschaft zu erziehen, sie zu selbstbewussten, starken, und damit auch konstruktiv-konfliktfähigen Persönlichkeiten zu entwickeln, wird nicht mehr transportiert, nicht mehr gelebt.
Immer mehr müssen wir mit ansehen, wie einzelne Menschen ihre persönlichen Probleme als Anlass und Rechtfertigung nehmen, um einer Vielzahl von (völlig unbeteiligten) Mitmenschen größtes Leid zuzufügen.
Und damit bin ich beim Thema Amoklauf angekommen.
Die erschütternde Erkenntnis, dass wir in Deutschland rein statistisch pro Jahr mit mindestens einem Amoklauf rechnen müssen, kann uns nicht ruhen lassen.
Allein die wenigen Monate seit dem Amoklauf in Winnenden haben uns gezeigt, dass wir uns nicht zurück lehnen dürfen, dass wir es häufig glücklichen Umständen oder Zufällen zu verdanken haben, dass nicht noch mehr geschieht als ohnehin geschieht.
Ich lebe nicht in der Erwartung, dass ein generelles Verbot von Killerspielen kurzfristig dazu führen wird, dass diese Spiele vom Markt oder gar aus allen Privatwohnungen verschwinden. Im ersten Zug könnte ein solches Verbot aber z. B. unseren Eltern eine wertvolle Hilfestellung bei der Erziehung ihrer Kinder sein.

Auch stehe ich keineswegs auf dem Standpunkt, dass sog. Killerspiele die alleinige oder die Hauptursache für Amokläufe darstellen.
Es ist lediglich meine Überzeugung und zwischenzeitlich auch die mehrerer Wissenschaftler, dass der krankhafte Konsum solcher Spiele eine von vielen möglichen Mitursachen oder einer von vielen tatauslösenden Faktoren ist.

Ich möchte hier klar zum Ausdruck bringen, dass ich mit meiner Forderung nach einem generellen Verbot von  sog. Killerspielen  keineswegs eine Anklage gegen die Menschen vorbringen möchte, die rechtstreu einem Hobby fröhnen.
Aber man muss sich der Diskussion stellen, man muss eine klare Position beziehen.
Die weit verbreitete Mentalität des „…wasch mich, aber mach mich nicht nass…“ hilft einfach nicht weiter.

Wir stehen ganz klar vor der Entscheidung, ob die Gesellschaft es in Kauf nehmen muss, dass eine mögliche Ursache in einer Kausalkette bei der Begehung einer grauenvollen Tat weiter besteht, damit eine Gruppe in unsererer Gesellschaft weiter ihrem Hobby fröhnen kann.
Oder anders: Muss die Gesellschaft es ertragen, dass zur Erhaltung des Spaßfaktors einer Gruppe von Videospielern eine mögliche Mitursache für einen Amoklauf fortbesteht?
Das ist die zentrale Frage, der man sich unvoreingenommen stellen muss.

Unmittelbar damit zusammen hängt die Frage, in welcher Weise die Abschaffung sog. Killerspiele unsere Lebensqualität bzw. die der Hobbyspieler beeinträchtigen würde.
Und hier gestatten Sie mir bitte einen Vergleich.
Im Straßenverkehr in Deutschland kommen jährlich rund 4.000 Menschen zu Tode.
Jetzt könnte man die Auffassung vertreten, dass man zur Rettung dieser Menschenleben einfach das Auto abschaffen könnte.
Das wäre eine logische Folgerung.
Allerdings wird wohl niemand bestreiten, dass die Abschaffung des Autos unseren Alltag nicht unerheblich beeinträchtigen könnte.

Und genau hier sehe ich einen Unterschied zur Forderung nach Abschaffung sog. Killerspiele.

Ich widerstehe auch den Protesten vieler meiner Kollegen, die regelmäßig Killerspiele spielen.
Ich bin –bei allem, was ich tue, dienstlich wie gewerkschaftlich- stets davon beseelt gewesen, zuerst nach den Opfern und ihren Angehörigen zu fragen.
Erst danach stelle ich mir die Frage, ob durch eine Beschränkung der Freizügigkeit mögl. der Spaßfaktor einer Gruppe unserer Gesellschaft eingeschränkt wird.
Und erst am Ende bin ich bereit, mich gedanklich damit auseinander zu setzen, ob ein Täter nach seiner persönlichen Situation mögl. nicht in vollem Umfang schuldfähig war.
Bis zum heutigen Tag reden wir nach wie vor viel zu wenig über die Opfer und ihre Angehörigen.
Die Mitglieder unserer Gesellschaft sind in der überwiegenden Zahl nicht bereit, überhaupt oder auf Dauer Anteil am unendlichen Leid der Opfer zu nehmen.
Viele tun das auch deshalb nicht, weil sie nicht annähernd eine Vorstellung davon haben, welch zerstörerischen Einschnitt in die Lebensqualität der Überlebenden, in das Leben der Opfer eine grauenvolle Gewalttat wie der Amoklauf in Winnenden bedeutet.

Menschen, die bei einem Amoklauf zu Tode kommen, kehren auf Dauer nicht mehr ins Leben zurück.
Angehörige können in aller Regel für den Rest ihres Lebens nicht mehr „zur Tagesordnung übergehen“.
Sie sind schwer traumatisiert, können keinen Tag mehr unbeschwert ohne das erneute Durchleben der Ereignisse in ihrer Erinnerung hinter sich bringen. Sie sind in einer Art und Weise belastet, die für viele Menschen in unserer Gesellschaft als Anlass für einen Suizid genommen wird.

Und neben den Opfern und ihren unmittelbaren und mittelbaren Angehörigen gibt es noch eine Vielzahl weiterer Personen, die für eine lange Zeit oder gar auf Dauer kein Leben mehr führen können wie „vor dem Amoklauf“.
Damit meine ich Lehrer und Mitschüler, die mit dem Leben davon gekommen sind, Zeugen, Helfer, Betreuer, Polizeibeamte, Einwohner der Stadt usw. usw..

Vor diesem Hintergrund muss die Diskussion geführt werden, ob die Forderung nach Abschaffung sog. Killerspiele und damit die Chance auf Unterbrechung der Ursachenkette überzogen ist oder nicht.

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Author: mech am 03.08.2010, 13:50 Uhr



WCG National Finals 2010

Subheadline: toobE hält auf Tagebuch fest
Artikel

An den vergangenen Tagen haben sich zwei unserer Schinken auf den Weg zum Belantis Freizeitpark in Leipzig gemacht, um dort am Nation Final der World Cyber Games teilzunehmen. Hier ging es neben einigen Sachpreisen zudem um eines der begehrten Tickets nach Los Angeles zum Grand Final, bei dem sich die weltweit besten Spieler messen werden.
Unser Mitglied Tobias "toobE" Gebhardt führte ein Tagebuch rund um seinen Aufenthalt und das Turnier.

Freitag:

Da wir schon am Samstag um 9Uhr morgens einchecken musste haben wir (dzs Roshi und dzs toobE) uns entschieden, schon am Freitag nach Leipzig zu fahren. Mit 1 1/2 Stunden Verspätung sind wir dann auch in Leipzig angekommen.
Da unser Hotel in der Nähe von Silvio "dzs Game fan" Foth lag, haben wir uns Freitag Abend noch mit ihm getroffen und bei einem kühlen Bier ein bisschen über den anstehenden Tag geredet.

Samstag:

Nach einer kurzen Nacht und Temperaturen von bis zu gefühlten 40°C im Zimmer sind wir gegen 8Uhr in den Belantis Freizeitpark gefahren um einzuchecken. Schon um 9Uhr stand die Luft und das Thermometer zeigte 30°C an. Doch es sollte noch heißer werden.
Die komplette Veranstaltung wurde in einem "Zirkuszelt" abgehalten. Mit mindestens 45°C Innentemperatur und einer Luftfeuchtigkeit von 0% war das zocken eine richtige Tortour. Dauernd lief einem der Schweiß ins Gesicht und mannte konnte sich nur schwer bei Geschwindikeiten von 300km/h konzentrieren.
Nachdem wir den Turnierbaum gecheckt hatten und feststellen mussten das die SK Leute sehr verstreut waren und Roshi und Ich schon im 2ten Match hätten gegeneinander antreten müssen, stellten wir uns auf sehr anstrengendes Turnier ein.
Da das Turnier aber erst um 15Uhr startete und wir ca 5 Stunden bis dahin Zeiten hatten, fuhren wir einige Male mit der neuen Achterbahn "Huracan" und kühlten uns bei Temperaturen von 40°C in der Wildwasserbahn ab.

Turnierbeginn:

Runde 1 WB:

"dzs Roshi" hatte in der 1sten Runde ein Freilos und sollte dort auf "SK Pathom" treffen. Vorher musste Ich jedoch gegen "Silversurfer68" antreten, der sich über das Daddelgreise-Portal qualifiziert hatte. Mit einem lockeren 2 zu 0 Ergebnis konnte ich mich etwas einfahren. In der zweiten Runde erwartete mich schon "SK boMbay" der ebenfalls mit einem Freilos in der 1sten Runde warten musste.

Runde 2 WB:

Nun musste auch "dzs Roshi" ran. Nach der erfolgreichen Woche im Bootcamp, standen die Chancen sehr gut, dieses Match zu gewinnen. Leider konnte "dzs Roshi" in beiden Rennen nur sehr knapp hinter "SK Pathom's" Stoßstange, als 2ter über die Zielliene fahren.

Nun war es an der Zeit, sich für das verlorene Match zu rächen. Ich musste jeden Fehler vermeiden, um "SK boMbay" schlagen zu können. Das Match wurde sogar auf der Bühne gespielt und gleichzeit per Live-Stream an die Zuschauer Zuhause übertragen.
Nachdem "SK boMbay" auf der von ihm gewählten Strecke die Nase knapp vorne behielt, konnte ich das zweite Rennen für mich entscheiden.
Da die Entscheidungsstrecke, meine schlechteste Strecke im Pool war, hatte ich keine große Hoffnung dieses Rennen zu gewinnen.
Trotzdem habe ich meine volle Konzentration aufgebracht und den Sieg nach Hause gefahren.

Runde 1.5 LB:

Da von den 16 Teilnehmern nur 10 anwesend waren, bekam "dzs Roshi" ein Freilos.

Runde 3 WB:

Mit guter Laune und Zuversicht musste ich nun wieder gegen ein SK'ler antreten. Dieses mal war es "SK Pathom", dem "dzs Roshi" bereits in der 2. Runde unterlag.
Auch hier musste nach einem 1:1 eine Entscheidungsstrecke gefahren werden.
Da die Temperatur im Zelt immer weiter zunahm, war es fast unmöglich geworden eine Runde durchzufahren, ohne sich den Schweiß von der Stirn zu wischen.
Durch einen kleinen Fehler im entscheidenen Rennen, musste auch ich mich meinem Gegner geschlagen geben.

Runde 2 LB:

Da "SK boMbay" schon im Rennen gegen mich nicht volle Leistungen erbringen konnte, hofften wir das auch "dzs Roshi" ihn besiegen könnte. Auch hier war bis zur letzten Kurve nichts entschieden. Doch "dzs Roshi" musste sich auch hier mit einer 2:0 Niederlage geschlagen geben und schied somit aus dem Turnier aus.

Runde 2.5 LB:

Mit gewaltigem Adrenalin und Hoffung die Top 3 im Turnier zu erreichen, musste ich nun "SK Kenny" besiegen. Dieser zeigte während der Vorbereitungen zur WCG die besten Zeiten nach "SK Johnson" und durfte keinesfalls unterschätzt werden.
Wieder musste die Entscheidungsstrecke gefahren werden, um einen Sieger zu bestimmen.
Bis zur letzten Runde konnte ich die das Rennen anführen. Doch "SK Kenny" kam jede Runde ein paar Zentel näher und fuhr sogar eine neue Bestzeit. In der letzten Schikane sollte sich dann das Rennen entscheiden.
Mit einem kleinen Geschwindigkeitsüberschuss blieb ich auf dem grünen Stecken und konnte nur noch zusehen, wie "SK Kenny" die Zielliene als erster überquerte.
Somit schied auch ich aus dem Turnier aus.

Platzierungen:

1. SK Johnson
2. GLR bOx
3. SK Pathom
4. SK Kenny
5. dzs toobE
SK boMbay
7. dzs Roshi
pGaming blaZe
9. Silversurfer68
10. Saupitz

Fazit:

Obwohl ich erst in der letzten Woche, wegen Krankheit und viel Arbeit richtig trainieren konnte und es die erste WCG National Final Teilnahme von "dzs Roshi" war, können wir mit dem Ergebnis halbwegs zufrieden sein.
Unter diesen ungeheuerlichen Bedingungen war es so gut wie unmöglich ein gutes Turnier zu absolvieren.
Trotzdem war es toll wieder dabei gewesen zu sein und die deutschen zocker schinken auf so einem wichtigen Turnier zu vertreten.
Wir blicken also auf ein erfolgreicheres Turnier 2011 und werden dort in neuer Frische, mit mehr Zuversicht und hoffentlich größerem Team antreten.

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Author: mech am 03.08.2010, 13:48 Uhr



Kurz und Knapp mit Torsten Bühn

Subheadline: Smalltalk erreicht die 6.Auflage
Interview

Knapp 2 Wochen hat der Transfermarkt der deutschen Fußball-Bundesligen nun schon geschlossen und auch im FIFA-Konsolen Team von dzs.TurtleBeach wurden letzte Transfers getätigt.

So konnten Steven Ulrich und Uemit Uenal verpflichtet werden (wir berichteten).


Nun standen und stehen einige wichtige Matches bevor. Die Consoles FIFA 10 Clanwar Clanleague beispielsweise, ist nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Team Zusammenstellung, nun in vollem Gange.

Wie es in diesem Wettbewerb um das Team von Torsten Bühn steht und wie es zur Verpflichtung der Neuzugängen kam, erfahrt ihr wie immer im Klapptext.

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Lesen.

dzs.TurtleBeach: Hallo erstmal Toto. Schön, daß du im Karnevalsrummel einen Moment Zeit für uns gefunden hast. Lass' uns über die 2 Neuzugänge in deinem Team sprechen: Steven 'X_SteveZH' Ulrich und Ümit 'uemit25' Ünal sind ja beide keine unbeschriebenen Blätter in der FIFA-Szene. Wie kamst du auf die Idee, die Jungs zu dzs zu lotsen?

Torsten "Toto"' Bühn: Hi, für Euch habe ich doch immer ein paar Minuten Zeit ;-)
Ich habe mich nach dem Abgang von Musti und Ayhan lange mit Henrique beraten. Wir sind zu dem Entschluß gekommen, dass wir Ümit und Steve verpflichten, da sie zu den Top-Spielern in der Szene gehören und außerdem gute Bekannte sind.

dzs.TurtleBeach: Der Abgang von Mustafa 'MuStiLinHo' Agyüz hat die Hierarchie im Team kräftig durcheinander gebracht. Wie wurden die einzelnen Rollen nun verteilt?

Torsten "Toto" Bühn: Es wurde eigentlich so gut wie nichts verändert.
Inoffiziell habe ich ja auch Mustis Job gemacht und seine Aufgaben übernommen, als er noch im Team war ;-)  

dzs.TurtleBeach: Kommen wir nun zum Sportlichen: Die Consoles FIFA 10 Clanwar Clanleague  dürfte für Euch als Team das wichtigste Event momentan darstellen. Nach dem unglücklichen Beginn müsst ihr das Feld von hinten aufrollen. Welche Ziele habt ihr Euch dennoch für den laufenden Wettbewerb gesteckt?  
    
Torsten "Toto"' Bühn: Von Anfang an war ganz klar die Titelverteidigung angepeilt. Nach den beiden Abgängen von Musti und Ayhan war klar, dass dies kaum noch zu schaffen ist.
Wir haben - bis die Neuverpflichtungen spielberechtigt waren - das Beste daraus gemacht.
Nun ist es unser erklärtes Ziel unter die ersten 3 zu kommen.


dzs.TurtleBeach: Wie siehts es in den Einzelturnieren und Cups aus? Auf welche Veranstaltungen legt Ihr den meisten Wert und welche Resultate darf man dort von Euch erwarten?

Torsten "Toto" Bühn: Oberste Priorität hat aufjedenfall der FIWC, wo Ümit auf einem guten Weg ist, sich online zu qualifizieren. Rique, Steve und mich wird man auf diversen Offline-Events im Ausland antreffen.
Mit ESWC, ECL und iSeries stehen ja noch einige Veranstaltungen an, auf denen wir auf jeden Fall vertreten sein werden.

Zum Stichwort "Resultate" kann ich nur so viel sagen: Wie sicherlich jeder weiß, aber nicht gerne zugeben mag, ist dzs das Nonplusultra in FIFA. Dementsprechend werden wir bestimmt mit dem ein oder anderen Titel zurückkehren!

Wir danken dir für das Gespräch und wünschen dem kompletten Team alles Gute für die kommenden Matches.

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Author: am 26.07.2010, 08:18 Uhr